Kommentar

Klimaschutz: Das gespaltene Land

von Johannes Jolmes

Wie das Klima am besten geschützt werden kann, spaltet Deutschland. Deutlich wird dieser Riss, wenn man sich bei den Fridays for Future Demonstranten und den Protestmärschen gegen Fahrverbote in Innenstädten umhört.

Luisa-Marie Neubauer (3.v.r), deutsche Klimaschutz-Aktivistin, nimmt an der "Friday for Future" Demonstration teil. © dpa Foto: Carsten Koall

Klimaschutz: Das gespaltene Land
Das Thema Klimaschutz spaltet Deutschland. Die einen fordern Verbote und Verzicht, die anderen Realismus. Wie sollen Politiker da einen Kompromiss finden, der beiden Seiten genügt?

Die einen fordern weniger bis gar keine Autos in den Städten und mehr Fahrradwege, die anderen verzichten nur ungern auf die Option Auto. Auch in anderen Klimaschutz-Fragen, etwa Fleischverzicht, stehen sich beide Seite unversöhnlich gegenüber.

"Verzicht gehört mit dazu, das fängt beim Fliegen an, das geht weiter zum Autoverkehr, meinetwegen auch in die Lebensmittelbeschaffung", sagt ein junger Demonstrant aus Hamburg. "Etwas verbieten ist immer falsch, das kann der Diktator machen, aber nicht in einer Demokratie", findet eine Frau in Stuttgart, die gegen Fahrverbote demonstriert. Wie sollen regierende Politiker da einen Kompromiss finden, der beide Seiten genügt?

Dieses Thema im Programm:

Das Erste | Panorama | 13.06.2019 | 21:45 Uhr