Spiel ohne Grenzen - wenn Computersucht die Kindheit zerstört

Ein Jugendlicher bei einem Computerspiel © dpa Bildfunk Foto: Patrick Pleul

Wenn er nach Hause kommt, hat er nur ein Ziel: in sein Zimmer, vor den Computer. Marc Oliver "zockt" - jeden Tag bis zu zehn Stunden. Computerspiele wie "Counterstrike" oder "World of Warcraft". Familie und Schule sind für ihn Nebensache. Das Gymnasium hat der 16-Jährige aufgegeben und stattdessen gerade noch den Hauptschulabschluss geschafft. Schuld sei der Computer, sagte er selbst. "Ich bin süchtig nach Computerspielen". Ein Tag ohne PC und er fühle sich wie ein Alkoholiker ohne Flasche. Seine Eltern haben schon alles versucht, um ihn vom Rechner wegzukriegen - ohne Erfolg. Sie fühlen sich hilflos, machtlos.

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Panorama | 05.04.2007 | 21:45 Uhr