Fliegender Schrott - Milliardengrab Eurofighter

von Bericht: Georg Beinlich und Thomas Berndt
Eurofighter bei einem gemeinsamen Probeflug. © dpa Foto: Matthias Schrader

Es ist eines der ambitioniertesten Rüstungsprojekte in der Geschichte der Bundeswehr, auf jeden Fall ist es das teuerste: der Eurofighter. Mit den geplanten 180 Maschinen für insgesamt mehr als 20 Milliarden Euro will das Verteidigungsministerium das Land sichern. Nach über 20 Jahren Planung und unzähligen Pannen sind jetzt die ersten Wunderwaffen in Dienst genommen worden.

Doch die meisten High-Tech-Kampfflugzeuge bleiben die meiste Zeit am Boden und sind kaum einsatzbereit. Die Triebwerke des Eurofighters dürfen beispielsweise nur bei Außentemperaturen über 5 Grad gezündet werden, die Tankanzeige fällt regelmäßig aus und das Schießen mit der Bordkanone ist sowieso verboten. Auch der Rechnungshof rügt das Rüstungsprojekt erneut scharf: die Probleme des Eurofighters seien "schwerwiegend". Panorama über die tollkühnen Piloten in ihren fliegenden Kisten auf dem Luftwaffenstützpunkt Rostock-Laage.

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Das Erste | Panorama | 15.07.2004 | 21:45 Uhr