Keine Solidarität - Der Leidensweg der deutschen Opfer vom 11. September

von Bericht: Dietmar Schiffermüller
Rauch- und Staubwolke über dem World Trade Center nach den Anschlägen vom 11. September. © dpa

Rauch- und Staubwolke über dem World Trade Center nach den Anschlägen vom 11. September.

Der 11. September hat die Welt erschüttert - und auch deutsche Opfer gefordert. Neun Bundesbürger sind bei den Attentaten ums Leben gekommen, vier gelten weiterhin als vermisst. Sie waren Opfer des tragischsten Attentates seit Menschengedenken - und wurden dennoch übersehen.

Viele Angehörige beklagen sich verbittert über die mangelnde Unterstützung durch die Bundesregierung. Keine Beileidsworte, keine psychologische Hilfe, keine eigene Trauerfeier in Deutschland. Statt dessen Formbriefe und eine schwerfällige Bürokratie des Auswärtigen Amtes.

Trotz der von Kanzler Schröder versprochenen "uneingeschränkten Solidarität" - die eigenen Landsleute zählen bei der Bundesregierung offenbar wenig.

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Das Erste | Panorama | 29.08.2002 | 20:15 Uhr