Nur für Gottes Lohn - Gehaltsdumping in kirchlichen Einrichtungen

Arbeitgeber sind oft einfallsreich, wenn es um Lohndrückerei und Profit geht. Dass aber ausgerechnet die Kirche besonders drastisch an ihren Angestellten spart, dürfte viele überraschen.

Doch mit ihrer weltweit einzigartigen arbeitsrechtlichen Sonderstellung kann die Kirche besonders leicht zulangen. So gibt es bei kirchlichen Arbeitgebern weder normale Tarifverträge noch Betriebsräte. Sie können diktieren, wieviel Verdienst bezahlt wird - und die Arbeitnehmer müssen das hinnehmen.

Ein Holzkreuz vor einem wolkigem Himmer. © fotolia Foto: vladischern

Nur für Gottes Lohn - Gehaltsdumping in kirchlichen Einrichtungen
Arbeitgeber sind oft einfallsreich, wenn es um Lohndrückerei und Profit geht. Dass aber ausgerechnet die Kirche besonders drastisch an ihren Angestellten spart, dürfte viele überraschen.

"Die Kirche ist einer der schlechtesten Arbeitgeber in Deutschland“, sagt Edwin Biwoll, der jahrelang für das Christliche Jugenddorfwerk Deutschlands (CJD) gearbeitet hat. Er hat ein Viertel weniger verdient als ähnlich qualifizierte Lehrerkollegen in öffentlichen oder privaten Einrichtungen.

Panorama über Ungleichbehandlung unter dem Deckmantel christlicher Nächstenliebe.

Dieses Thema im Programm:

Das Erste | Panorama | 25.04.2008 | 21:45 Uhr