Amerikas heilige Krieger - Christliche Missionare im Irak

von Bericht: J. Goetz, V. Steinhoff
US-Präsident George W. Bush © dpa - Bildfunk Foto: Mannie Garcia

Einen "Kreuzzug" kündigte US-Präsident Bush kurz nach dem 11. September an. Damit kam er gut an bei seinen streng christlichen Wählern. So begannen auch sie eine Art "Kreuzzug": Evangelikale Kirchenvereinigungen wie die 'Southern Baptist Convention’ überfluteten Afghanistan und den Irak nicht nur mit Bibeln, Spenden und Hilfsgütern. Sie schickten auch Missionare, um neue Kirchen aufzubauen. In denen soll seitdem der christliche Glauben verbreitet werden und vor allem: der Kampf gegen Satan, also gegen die muslimischen Feinde.

Allah - so ihre Überzeugung - ist ein falscher Gott, Bush hingegen von Gott auserwählt. George W. Bush selbst beruft sich immer wieder auf seinen göttlichen Auftrag, lädt fundamentalistische Prediger zum Gottesdienst ins Pentagon ein. Solange US-Truppen im Irak sind, werden Missionare ihre Chance nutzen - zum Religionskrieg, wie sie selbst sagen. Panorama über Amerikas heilige Krieger.

Dieses Thema im Programm:

Panorama | 24.06.2004 | 20:15 Uhr