Unsere Gäste



Annalena Baerbock (Bündnis 90/Die Grünen)

Parteivorsitzende und designierte Kanzlerkandidatin

Annalena Baerbock | Bild: gruene.de © gruene.de

Annalena Baerbock | Bild: gruene.de

Kurzbiografie: Geboren 1980 in Hannover, Studium der Politikwissenschaften und des öffentlichen Rechts an der Universität Hamburg, Masterstudium des Völkerrechts an der London School of Economics. 2005 wird Baerbock Mitglied bei den Grünen. Von 2009 bis 2012 ist sie Vorstandsmitglied der Europäischen Grünen Partei, von 2009 bis 2013 führt sie die Grünen in Brandenburg an. Danach wechselt Baerbock in den Deutschen Bundestag, wird dort u.a. Sprecherin für Klimapolitik ihrer Fraktion. Von 2012 bis 2015 ist sie Mitglied im Grünen-Parteirat. Seit Januar 2018 amtiert Baerbock neben Robert Habeck als Parteivorsitzende.



Gabriel Felbermayr

Präsident des Instituts für Weltwirtschaft (IfW Kiel)

Gabriel Felbermayr | Bild: IfW Kiel/Michael Stefan © IfW Kiel/Michael Stefan Foto: Michael Stefan

Gabriel Felbermayr | Bild: IfW Kiel/Michael Stefan

Kurzbiografie: Geboren 1976 in Steyr (Österreich), Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Universität Linz, anschließend Promotion in Florenz. Von 2004 bis 2005 ist Felbermayr Associate Consultant bei McKinsey & Co. in Wien. Von 2005 bis 2008 ist er Assistant Professor an der Universität Tübingen. Ab 2009 hat er einen Lehrstuhl für Internationale Wirtschaft an der Universität Hohenheim (Stuttgart) inne, bis er 2010 als Leiter des ifo Zentrums für internationale Wirtschaft an die Universität München wechselt. Dort ist er dann auch als ordentlicher Professor für Internationale Wirtschaft tätig. Felbermayr ist seit März 2019 Präsident des Instituts für Weltwirtschaft. Gleichzeitig hat er eine Professur für Volkswirtschaftslehre an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel inne.



Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP)

Richterin am Bayerischen Verfassungsgerichtshof und Bundesjustizministerin a.D.

Sabine Leutheusser-Schnarrenberger | Bild: Tobias Koch © Tobias Koch Foto: Tobias Koch

Sabine Leutheusser-Schnarrenberger | Bild: Tobias Koch

Kurzbiografie: Geboren am 26. Juli 1951 in Minden/Westfalen, Studium der Rechtswissenschaften in Göttingen und Bielefeld. Nach ihrem Staatsexamen nimmt Leutheusser-Schnarrenberger eine Tätigkeit beim Deutschen Patentamt in München auf, zuletzt ist sie dort Leitende Regierungsdirektorin. 1990 zieht sie für die FDP in den Deutschen Bundestag ein und wird zwei Jahre später Bundesjustizministerin im Kabinett von Helmut Kohl. Nach dem Mitgliederentscheid der FDP zum sogenannten großen Lauschangriff tritt sie vom Amt der Bundesministerin der Justiz zurück. Anschließend ist sie als Rechtsanwältin tätig und amtiert von 2009 bis 2013 erneut als Bundesjustizministerin. Leutheusser-Schnarrenberger ist u.a. stellvertretende Vorsitzende der Friedrich-Naumann-Stiftung und seit 2019 Richterin am Bayerischen Verfassungsgerichtshof.



Viola Priesemann

Forschungsgruppenleiterin am Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation in Göttingen

Viola Priesemann | Bild: NDR/Wolfgang Borrs © NDR/Wolfgang Borrs Foto: Wolfgang Borrs

Viola Priesemann | Bild: NDR/Wolfgang Borrs

Kurzbiografie: Geboren 1982, Studium der Physik in Darmstadt, 2013 folgt die Promotion an der Goethe Universität in Frankfurt. Von 2014 bis 2016 ist Priesemann Bernstein Fellow und Gruppenleiterin am Bernstein Center for Computational Neuroscience & Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation in Göttingen. Seit 2016 leitet sie die Forschungsgruppe "Theorie neuronaler Systeme" am Max-Planck-Institut. Priesemann forscht seit Jahren zu Ausbreitungsprozessen aller Art, unter anderem von Krankheiten.



Wolfgang Merkel

Politikwissenschaftler und Demokratieforscher am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)

Wolfgang Merkel | Bild: WZB  Foto: David Außerhofer

Wolfgang Merkel | Bild: WZB

Kurzbiografie: Geboren 1952 in Hof, Studium der Sportwissenschaft, Geschichte, Politologie an der Universität Heidelberg, mit anschließendem Staatsexamen sowie Promotion im Fach Politische Wissenschaft an der Universität Heidelberg. Merkel wird 1992 habilitiert. 1994 wird er Professor für Politikwissenschaft an der Universität Mainz. Später amtiert er dort am politikwissenschaftlichen Institut sowie am Institut für Politikwissenschaft an der Universität Heidelberg als geschäftsführender Direktor. Seit 2004 ist Merkel Professor an der Humboldt-Universität zu Berlin. Im selben Jahr wird er Direktor der Abteilung "Demokratie: Strukturen, Leistungsprofil und Herausforderungen" am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB). Merkel forscht und publiziert u.a. zu den Themen Demokratisierung und politische Parteien. Außerdem ist er parteiloses Mitglied der SPD-Grundwertekommission.

Dieses Thema im Programm:

Das Erste | Anne Will | 25.04.2021 | 21:45 Uhr