Unsere Gäste



Markus Söder (CSU)

Parteivorsitzender und Ministerpräsident von Bayern

Markus Söder | Bild: NDR/Wolfgang Borrs © NDR/Wolfgang Borrs Foto: Wolfgang Borrs

Markus Söder | Bild: NDR/Wolfgang Borrs

Kurzbiografie: Geboren 1967 in Nürnberg, Jura-Studium in Erlangen, anschließend macht er ein Volontariat beim Bayerischen Rundfunk und ist dort als Redakteur tätig. Seit 1983 ist Söder Mitglied der CSU, in den Bayerischen Landtag wird er 1994 gewählt. Von 2003 bis 2007 amtiert Söder als Generalsekretär seiner Partei. Anschließend wechselt er ins Kabinett als Staatsminister für Bundes- und Europaangelegenheiten. Später wird er Umwelt- und Gesundheitsminister, von 2011 bis 2018 ist Söder Bayerischer Staatsminister der Finanzen bzw. für Landesentwicklung und Heimat. Seit März 2018 amtiert Söder als Ministerpräsident von Bayern, zum CSU-Chef wird er im Januar 2019 gewählt.



Helge Braun (CDU)

Chef des Bundeskanzleramts und Bundesminister für besondere Aufgaben

Helge Braun

Helge Braun

Kurzbiografie: Geboren 1972 in Gießen, Studium der Humanmedizin an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Von 2001 bis 2009 ist Braun wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin, Schmerztherapie am Universitätsklinikum Gießen und Marburg (Standort Gießen). 2002 bis 2005 und ab 2009 ist er Mitglied des Deutschen Bundestages. Als Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung amtiert er von 2009 bis 2013. Staatsminister bei der Bundeskanzlerin ist Braun von 2013 bis 2018. Seit März 2018 ist er Chef des Bundeskanzleramts und Bundesminister für besondere Aufgaben.



Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP)

Richterin am Bayerischen Verfassungsgerichtshof und Bundesjustizministerin a.D.

Sabine Leutheusser-Schnarrenberger | Bild: Tobias Koch © Tobias Koch Foto: Tobias Koch

Sabine Leutheusser-Schnarrenberger | Bild: Tobias Koch

Kurzbiografie: Geboren am 26. Juli 1951 in Minden/Westfalen, Studium der Rechtswissenschaften in Göttingen und Bielefeld. Nach ihrem Staatsexamen nimmt Leutheusser-Schnarrenberger eine Tätigkeit beim Deutschen Patentamt in München auf, zuletzt ist sie dort Leitende Regierungsdirektorin. 1990 zieht sie für die FDP in den Deutschen Bundestag ein und wird zwei Jahre später Bundesjustizministerin im Kabinett von Helmut Kohl. Nach dem Mitgliederentscheid der FDP zum sogenannten großen Lauschangriff tritt sie vom Amt der Bundesministerin der Justiz zurück. Anschließend ist sie als Rechtsanwältin tätig und amtiert von 2009 bis 2013 erneut als Bundesjustizministerin. Leutheusser-Schnarrenberger ist u.a. stellvertretende Vorsitzende der Friedrich-Naumann-Stiftung und seit 2019 Richterin am Bayerischen Verfassungsgerichtshof.



Viola Priesemann

Forschungsgruppenleiterin am Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation

Viola Priesemann | Bild: Joao Pinheiro Neto © Joao Pinheiro Neto Foto: Joao Pinheiro Neto

Viola Priesemann | Bild: Joao Pinheiro Neto

Kurzbiografie: Geboren 1982, Studium der Physik in Darmstadt, 2013 folgt die Promotion an der Goethe Universität in Frankfurt. Von 2014 bis 2016 ist Priesemann Bernstein Fellow und Gruppenleiterin am Bernstein Center for Computational Neuroscience & Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation in Göttingen. Seit 2016 leitet sie die Forschungsgruppe "Theorie neuronaler Systeme" am Max-Planck-Institut. Priesemann forscht seit Jahren zu Ausbreitungsprozessen aller Art, unter anderem von Krankheiten.



Stefan Willich

Direktor des Instituts für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie an der Charité – Universitätsmedizin Berlin

Stefan Willich © Charité Berlin

Stefan Willich

Kurzbiografie: Studium der Medizin in München, Master of Public Health an der Harvard University, USA, und Master of Business Administration an der INSEAD Business School in Fontainebleau, Frankreich. 1985 promoviert Willich, 1993 habilitiert er sich im Fachgebiet Innere Medizin. Seit 1995 ist er Professor und Direktor des Instituts für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie an der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Von 2005 bis 2012 ist Willich außerdem Wissenschaftlicher Leiter des CharitéCentrums 1 für Human- und Gesundheitswissenschaften. Von 2012 bis 2014 leitet er die Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin.



Till Brönner

Jazz-Musiker und Fotograf

Till Brönner | Bild: Patrice Brylla © Patrice Brylla Foto: Patrice Brylla

Till Brönner | Bild: Patrice Brylla

Kurzbiografie: Geboren 1971, Studium der Jazztrompete an der Hochschule für Musik Köln. 1991 wird er Mitglied der RIAS Big Band. 1993 veröffentlicht er sein erstes Album "Generations of Jazz". Es folgen weitere Alben, nationale und internationale Tourneen sowie zwei EMMY-Nominierungen. Von 2004 bis 2010 moderiert Brönner die Reihe "Talkin' Jazz" der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland in Bonn. 2009 wird er zum Professor an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden berufen. Seit 2010 arbeitet Brönner außerdem als Fotograf. Auf seiner Facebook-Seite macht Brönner auf die prekäre Lage der Musik- und Veranstaltungsbranche während der Corona-Pandemie aufmerksam.

Dieses Thema im Programm:

Das Erste | Anne Will | 01.11.2020 | 21:45 Uhr