Unsere Gäste



Armin Laschet (CDU)

Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen

Armin Laschet | Bild: NDR/Wolfgang Borrs © NDR/Wolfgang Borrs Foto: Wolfgang Borrs

Armin Laschet | Bild: NDR/Wolfgang Borrs

Kurzbiografie: Geboren am 18. Februar 1961 in Aachen. Studium der Rechts- und Staatswissenschaften. Erstes juristisches Staatsexamen 1987. Zunächst arbeitet Laschet als freier Journalist, später wird er Verlagsleiter und Geschäftsführer der Einhard-Verlags GmbH. Laschet ist seit 1979 CDU-Mitglied. Von 1994 bis 1998 gehört er dem Deutschen Bundestag an. Danach ist er sechs Jahre lang Mitglied des Europäischen Parlaments. Von 2005 bis 2010 amtiert er als Minister für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen. 2012 wird er zum stellvertretenden Vorsitzenden der CDU sowie zum Vorsitzenden des CDU-Landesverbandes Nordrhein-Westfalen gewählt. Ab 2013 führt Laschet die CDU-Landtagsfraktion in Nordrhein-Westfalen an, bis er 2017 Hannelore Kraft als Ministerpräsident ablöst.



Michael Müller (SPD)

Regierender Bürgermeister von Berlin

Michael Müller | Bild: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa © picture alliance/Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa Foto: Britta Pedersen

Michael Müller | Bild: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa

Kurzbiografie: Geboren 1964 in Berlin, Ausbildung zum Bürokaufmann, anschließend Tätigkeit als selbständiger Drucker. 1981 tritt Müller in die SPD ein. Seit 1996 ist er Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses, wo er von 2001 bis 2011 SPD-Fraktionsvorsitzender ist. Landesvorsitzender der Berliner SPD ist Müller von 2004 bis 2012 und ab 2016. 2011 übernimmt er das Amt des Senators für Stadtentwicklung und Umwelt, bis er 2014 Regierender Bürgermeister von Berlin wird.



Kaschlin Butt

Leiterin des Gesundheitsamts Wiesbaden

Kaschlin Butt | Bild: privat

Kaschlin Butt | Bild: privat

Kurzbiografie: Studium der Humanmedizin an der Universität zu Lübeck, 1998 promoviert Butt. Seit 2006 ist sie Fachärztin für Öffentliches Gesundheitswesen mit der Zusatzbezeichnung Sozialmedizin. Später leitet Butt den Kinder- und Jugendärztlichen Dienst und die Impfstelle im Gesundheitsamt der Hansestadt Lübeck. 2014 wird sie stellvertretende Leiterin des Gesundheitsamtes Lübeck, bis sie 2016 als Leiterin an das Gesundheitsamt Wiesbaden wechselt.



Gerhart Baum (FDP)

Bundesinnenminister a. D.

Gerhart Baum | Bild: NDR/Wolfgang Borrs © NDR/Wolfgang Borrs Foto: Wolfgang Borrs

Gerhart Baum | Bild: NDR/Wolfgang Borrs

Kurzbiografie: Geboren am 28. Oktober 1932 in Dresden. Studium der Rechtswissenschaften in Köln, anschließend Tätigkeit als Rechtsanwalt und bei der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände. 1954 tritt Baum in die FDP ein. Unter Bundeskanzler Willy Brandt wird Baum 1972 Parlamentarischer Staatssekretär im Innenministerium und behält dieses Amt auch unter Brandts Nachfolger Helmut Schmidt. 1978 wird er selbst Bundesinnenminister. Nach seiner Karriere in der deutschen Politik engagiert sich Baum bei der UNO und ist bei Amnesty International und Human Rights Watch aktiv. Zudem ist er bis heute als Verbraucher- und Anlegeranwalt tätig.



Helga Rübsamen-Schaeff

Virologin und Gründungsgeschäftsführerin des Wuppertaler Biotechnologie-Unternehmens AiCuris

Helga Rübsamen-Schaeff | Bild: picture people © Helga Rübsamen-Schaeff Foto: PIcture People

Helga Rübsamen-Schaeff | Bild: picture people

Kurzbiografie: Geboren 1949 in Münchberg, Chemiestudium an der Universität Münster, anschließend Promotion. 1983 habilitiert sie sich an der Universität Frankfurt, wo sie später Professorin für Biochemie und Virologie ist. Von 1994 bis 2001 ist Rübsamen-Schaeff Vice President und Leiterin des Instituts für Virologie der Bayer AG. 1995 wird sie Mitglied im Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Virologie. 2006 gründet sie das Biotechnologie-Unternehmen AiCuris. Seit 2018 ist Rübsamen-Schaeff Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina. Außerdem ist sie Mitglied im Aufsichtsrat der der Merck KGaA.



Julian Nida-Rümelin

Professor für Philosophie und politische Theorie an der Ludwig-Maximilians-Universität München

Julian Nida-Rümelin | Bild: Andreas Müller © Andreas Müller Foto: Andreas Müller

Julian Nida-Rümelin | Bild: Andreas Müller

Kurzbiografie: Geboren 1954 in München, Studium der Philosophie, Physik, Mathematik und Politikwissenschaften in München und Tübingen mit anschließender Promotion und Habilitation. Nida-Rümelin tritt 1974 in die SPD ein. 1993 bis 2002 hat er den Lehrstuhl für Philosophie an der Universität Göttingen inne. 1994 wird er Präsident der Gesellschaft für Analytische Philosophie. Später ist er Kulturreferent der Stadt München. Von 2001 bis 2002 amtiert Nida-Rümelin als Staatsminister für Kultur und Medien im Kabinett Schröder. 2002 wird er Honorarprofessor an der Humboldt-Universität zu Berlin. Seit 2009 hat er den Lehrstuhl für Philosophie und politische Theorie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München inne. Im selben Jahr wird er Präsident der Deutschen Gesellschaft für Philosophie und übt dieses Amt bis 2011 aus. Nida-Rümelin ist Mitglied im Deutschen Ethikrat. Er ist außerdem Autor mehrerer Bücher, darunter "Risikoethik" und "Die gefährdete Rationalität der Demokratie".

Dieses Thema im Programm:

Das Erste | Anne Will | 25.10.2020 | 21:45 Uhr