Unsere Gäste

Christine Lambrecht (SPD)

Bundesministerin der Verteidigung

Christine Lambrecht | Bild: Thomas Köhler © BMJV Thomas Köhler Foto: Thomas Köhler

Christine Lambrecht | Bild: Thomas Köhler

Kurzbiografie: Geboren 1965 in Mannheim, Studium der Rechtswissenschaften an den Universitäten Mannheim und Mainz und Aufbaustudium zur Magistra der Verwaltungswissenschaften an der Deutschen Verwaltungshochschule in Speyer. Von 1992 bis 1998 ist Lambrecht Dozentin für Handels- und Gesellschaftsrecht an der Berufsakademie Mannheim. Seit 1995 ist sie selbstständige Rechtsanwältin in Viernheim. 1982 tritt sie in die SPD ein und engagiert sich auf lokalpolitischer Ebene. Mitglied des Deutschen Bundestages wird Lambrecht 1998. Von 2011 bis 2013 und 2017 bis 2018 ist sie stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD-Fraktion im Bundestag. Erste Parlamentarische Geschäftsführerin ist Lambrecht von 2013 bis 2017. 2018 wird sie Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Finanzen, bis sie 2019 das Amt der Bundesministerin für Justiz und Verbraucherschutz übernimmt. Seit dem 8. Dezember 2021 ist sie Bundesministerin der Verteidigung.

Alexander Graf Lambsdorff (FDP

Stellvertretender Fraktionsvorsitzender im Bundestag

Alexander Graf Lambsdorff | Bild: FDP © FDP Foto: FDP

Alexander Graf Lambsdorff | Bild: FDP

Kurzbiografie: Geboren am 5. November 1966 in Köln, Studium der Geschichte und Politik in Köln und Washington. Anschließend Tätigkeiten bei der Unternehmensberatung McKinsey und bei der EU-Kommission. 1995 beginnt Lambsdorff eine Diplomatenausbildung, ab 1997 arbeitet er im Planungsstab des Auswärtigen Amts. Es folgen Positionen im Büro von Klaus Kinkel und bei der Deutschen Botschaft in Washington. 2004 wird Lambsdorff in das Europäische Parlament gewählt und amtiert dort als stellvertretender Vorsitzender der FDP-Gruppe. 2014 bis 2017 ist er Vizepräsident des Europäischen Parlaments. Im Oktober 2017 wird Lambsdorff Vize-Fraktionsvorsitzender der FDP im Bundestag. Außerdem ist er Vorstandsmitglied der Atlantik-Brücke e.V.

Stefanie Babst

Principal & Global Policy Advisor, Brooch Associates und langjährige NATO-Strategin

Stefanie Babst | Bild: privat © privat Foto: privat

Stefanie Babst | Bild: privat

Kurzbiografie: Geboren am 12. Juni 1964. 1983 – 89 Studium Politische Wissenschaft, Slawistik und Internationales Recht an der Christian-Albrechts Universität in Kiel und der Pennsylvania State University. 1993 Promotion an der Christian-Albrechts-Universität in Kiel mit Stipendien der Harvard University, der Friedrich Naumann Stiftung und der Fulbright Kommission (Titel: „Formen von Opposition und Dissens in der Sowjetunion“, das Parteiensystem betrachtet). 1991 Dozentin für Internationale Sicherheitspolitik an der Christian-Albrechts-Universität. 1993 wird sie erste weibliche Dozentin an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg; Schaffung des Lehrstuhls für Russland- und Osteuropastudien. 1993 – 1998 hat sie verschiedenen Gastdozenturen in den USA, der Russischen Föderation, der Ukraine und Tschechischen Republik; Arbeit für OSZE-Wahlbeobachterkommissionen, u.a. in Moskau. 1998 Wechsel in den Internationalen Stab der NATO als German Information Officer und Referatsleiterin. 2006 – 2012 ist sie Stellvertretende Beigeordnete Generalsekretärin für Public Diplomacy der NATO unter Generalsekretär Jaap de Hoop Scheffer (höchstrangigste deutsche Frau im Internationalen Stab der NATO). 2009 – 2020 Aufbau und später Leitung eines Krisenvorausschau- und strategischen Planungsstabs für die NATO unter Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen. Seit 2020 Strategische Beraterin und Publizistin; Mitgründerin von Brooch Associates, einer strategischen Beratungsfirma in London.

Christoph Heusgen

Vorsitzender der Münchner Sicherheitskonferenz

Christoph Heusgen | Bild: MSC, Kuhlmann © MSC, Kuhlmann Foto: Kuhlmann

Christoph Heusgen | Bild: MSC, Kuhlmann

Kurzbiografie: Geboren am 17. März 1955 in Düsseldorf. Von 1973-1977 studiert er Wirtschaftswissenschaften an der Hochschule St. Gallen (HSG) und am Georgia Southern College/USA. 1980 promoviert er in Wirtschaftswissenschaften und beginnt eine Laufbahn im Auswärtigen Dienst. 1988 wirkt er u.a. am Vertrag von Maastricht zur europäischen Wirtschafts- und Währungsunion mit. Ab 1994 stellv. Leiter für Europäische Angelegenheiten im Auswärtigen Amt, ab 1997 stellv. Generaldirektor für die Abteilung Europa im Auswärtigen Amt und ab 1999 Leiter des politischen Stabs von Javier Solana, damals Hoher Vertreter für die Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik der EU, in Brüssel. Ab Nov. 2005 ist er Generaldirektor und außen- und sicherheitspolitischer Berater von Bundeskanzlerin Angela Merkel und von 2017 - 2021 Ständiger Vertreter der Bundesrepublik Deutschland bei den Vereinten Nationen in New York im Rang eines Botschafters. Nach 41 Jahren im Auswärtigen Dienst geht er 2021 in den Ruhestand und ist seit Februar 2022 Vorsitzender der Münchner Sicherheitskonferenz.

Marina Weisband

deutsch-ukrainische Publizistin

Marina Weisband | Bild: Lars Borges © Lars Borges Foto: Lars Borges

Marina Weisband | Bild: Lars Borges

Kurzbiografie: Geboren 1987 in Kiew, Psychologie-Studium an der Universität Münster. 2009 tritt Weisband in die Piraten-Partei ein, von 2011 bis 2012 ist sie deren Politische Geschäftsführerin. Seit 2014 leitet sie das Projekt "aula" bei politik-digital e.V., ein Konzept zur digitalen Schülerbeteiligung. 2015 tritt Weisband aus der Piraten-Partei aus. Seit 2017 ist sie Kolumnistin beim Deutschlandfunk. Weisband ist Mitglied der Partei Bündnis 90/Die Grünen.

Dieses Thema im Programm:

Das Erste | Anne Will | 20.03.2022 | 21:45 Uhr