Schwindendes Vertrauen ins Corona-Krisenmanagement – was muss jetzt passieren?




Es sei "im Großen und Ganzen nichts schiefgelaufen", sagte die Bundeskanzlerin diese Woche in einem ARD-Interview mit Blick auf die Impfstoff-Beschaffung. Doch ein schleppender Impfstart, der Dauerlockdown und viele Todesfälle in den Risikogruppen lassen das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in das Krisenmanagement sinken. Kurz vor dem neuen Bund-Länder-Gipfel sind in weiten Teilen Deutschlands die Hoffnungen auf Verbesserungen in der Pandemie-Politik einer Corona-Erschöpfung gewichen. Auch wenn nun mehr Impfstoffe im Februar zur Verfügung stehen sollen, ist nicht klar, wann wirklich ein Durchbruch in der Impfkampagne zu erwarten ist - und ob es bis dahin Lockerungen für die stark belasteten Bereiche Kitas, Schulen und Einzelhandel geben kann. Weiterhin bleibt die Frage, warum die Risikogruppen nicht besser geschützt werden können. Welche Fehler haben Bund und Länder gemacht und haben sie daraus gelernt?

Schwindendes Vertrauen ins Corona-Krisenmanagement – was muss jetzt passieren?
Über das Corona-Krisenmanagement in Deutschland diskutieren Jens Spahn, Manuela Schwesig, Ralph Brinkhaus, Sahra Wagenknecht, Georg Mascolo und Cornelia Betsch.

Dieses Thema im Programm:

Das Erste | Anne Will | 07.02.2021 | 21:45 Uhr

TWITTER