Lockdown statt Perspektivplan – ist die deutsche Pandemiepolitik wirklich alternativlos?



Bund und Länder haben den Lockdown bis zum 7. März verlängert. Öffnungen von Kitas und Schulen bleiben in der Verantwortung der Bundesländer. Einzig Friseursalons dürfen bundesweit ab 1. März unter Hygieneauflagen wieder öffnen. Im Vorfeld hatten verschiedene Bundesländer Stufenpläne für eine generelle Öffnungsperspektive erarbeitet, doch diese Ergebnisse vermissen die Kritikerinnen und Kritiker in den Beschlüssen. Stattdessen gilt eine neue, niedrigere Inzidenzzahl von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern als Bedingung, dass weitere Maßnahmen gelockert werden. Opposition und Wirtschaft reagieren enttäuscht. Schulen, Kitas und Friseurbetriebe öffnen, alles andere bleibt geschlossen – wie angemessen und sinnvoll sind die Beschlüsse? Haben Bund und Länder eine gemeinsame Perspektive für die Zeit nach dem Lockdown? Werden die Leidtragenden des Lockdowns genug unterstützt?

Dieses Thema im Programm:

Das Erste | Anne Will | 14.02.2021 | 21:45 Uhr

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