Krisengipfel im Vatikan - wie entschlossen kämpft die Kirche gegen Missbrauch?



Jahrzehntelang haben katholische Geistliche weltweit Kinder und Jugendliche missbraucht, die Zahl der Betroffenen beträgt mehr als hunderttausend. Häufig wurden die Fälle vertuscht, um die Täter und den Ruf der Kirche zu schützen. Papst Franziskus hat auf einem Krisengipfel im Vatikan mit deutlichen Worten den sexuellen Missbrauch in der katholischen Kirche verurteilt und einen Mentalitätswechel gefordert. Betroffenenverbände kritisieren, dass sie nicht an der Konferenz beteiligt waren. Sie werfen den Kirchenvertretern weiter vor, sich der Schuld und einer wirklichen Veränderung nicht zu stellen. Wie glaubwürdig ist die katholische Kirche in der Aufarbeitung? Sind die Forderungen konkret genug, um Minderjährige und auch Erwachsene vor Missbrauch zu schützen? Unternimmt die Kirche genug, damit die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden können?

Dieses Thema im Programm:

Anne Will | 24.02.2019 | 21:45 Uhr