Die Gäste im Studio



Das Gewinner-Team der Stichwahl um den SPD-Parteivorsitz:

Klara Geywitz und Olaf Scholz oder Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans



Klara Geywitz, geboren 1976 in Potsdam, Eintritt in die SPD 1994. Von 1998 bis 2014 ist sie Mitglied der Stadtverordneten-Versammlung Potsdam. Von 2004 bis 2019 sitzt Geywitz im Brandenburgischen Landtag. Dort ist sie Vorsitzende des Ausschusses für Inneres und Kommunales. Von 2013 bis 2017 amtiert sie als Generalsekretärin der SPD Brandenburg. Seit 2017 ist Geywitz Mitglied im SPD-Vorstand.

Klara Geywitz und Olaf Scholz © Werner Schüring Foto: Werner Schüring

Klara Geywitz und Olaf Scholz

Olaf Scholz, geboren 1958 in Osnabrück, Jura-Studium in Hamburg, seit 1985 als Rechtsanwalt tätig. Mitglied der SPD wird Scholz 1975. 1998 bis 2007 ist er mit kurzer Unterbrechung Mitglied des Deutschen Bundestages. Von Mai 2001 bis Oktober 2001 amtiert er als Innensenator in Hamburg. 2002 bis 2004 ist Scholz Generalsekretär der SPD, von 2005 bis 2007 Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion. 2007 wird Scholz Bundesminister für Arbeit und Soziales und 2009 stellvertretender Parteivorsitzender. Ab 2011 ist Scholz Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, bis er im März 2018 als Bundesminister ins Finanzministerium wechselt.



Saskia Esken, geboren 1961 in Stuttgart, duale Ausbildung zur staatlich geprüften Informatikerin. Esken tritt 1990 in die SPD ein. Sie ist Vorsitzende des Kreisverbands Calw sowie Kreisrätin und Mitglied im Landesvorstand der sozialdemokratischen Gemeinschaft für Kommunalpolitik (SGK). Seit 2013 sitzt Esken im Deutschen Bundestag.

Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans © Werner Schüring Foto: Werner Schüring

Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans

Norbert Walter-Borjans, geboren 1952 in Krefeld Uerdingen, Studium der Volkswirtschaftslehre in Bonn. Walter-Borjans ist ab 1984 in der Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen in verschiedenen Funktionen tätig. 1991 wird er stellvertretender Regierungssprecher, 1996 dann Regierungssprecher. Ab 1998 ist er Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft und Finanzen des Saarlandes, ab 1998 Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft und Arbeit des Landes Nordrhein-Westfalen. Von 2010 bis 2017 amtiert Walter-Borjans als NRW-Finanzminister.



Armin Laschet (CDU)

Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen und stellvertretender Parteivorsitzender

Armin Laschet | Bild: NDR/Wolfgang Borrs © NDR/Wolfgang Borrs Foto: Wolfgang Borrs

Armin Laschet | Bild: NDR/Wolfgang Borrs

Geboren am 18. Februar 1961 in Aachen. Studium der Rechts- und Staatswissenschaften. Erstes juristisches Staatsexamen 1987. Zunächst arbeitet Laschet als freier Journalist, später wird er Verlagsleiter und Geschäftsführer der Einhard-Verlags GmbH. Laschet ist seit 1979 CDU-Mitglied. Von 1994 bis 1998 gehört er dem Deutschen Bundestag an. Danach ist er sechs Jahre lang Mitglied des Europäischen Parlaments. Von 2005 bis 2010 amtiert er als Minister für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen. 2012 wird er zum stellvertretenden Vorsitzenden der CDU sowie zum Vorsitzenden des CDU-Landesverbandes Nordrhein-Westfalen gewählt. Ab 2013 führt Laschet die CDU-Landtagsfraktion in Nordrhein-Westfalen an, bis er 2017 Hannelore Kraft als Ministerpräsident ablöst.



Katja Kipping (Die Linke)

Parteivorsitzende

Katja Kipping © Anke Illing Foto: Anke Illing

Katja Kipping

Geboren am 18. Januar 1978 in Dresden, Studium der Slavistik, Amerikanistik und Rechtswissenschaft in Dresden. 1998 tritt Kipping in die PDS ein und ist von 1999 bis 2003 Stadträtin in Dresden. Von 1999 bis 2005 ist sie Abgeordnete im Sächsischen Landtag. 2003 wird Kipping stellvertretende Bundesvorsitzende der Linkspartei und ist seit Oktober 2005 Mitglied des Deutschen Bundestages. Seit 2012 bildet sie gemeinsam mit Bernd Riexinger die Doppelspitze der Linkspartei.



Christoph Schwennicke

Chefredakteur des "Cicero"

Christoph Schwennicke © NDR/Wolfgang Borrs Foto: Wolfgang Borrs

Christoph Schwennicke

Geboren am 20. März 1966 in Bonn. Besuch der Deutschen Journalistenschule in München sowie Studium der Germanistik, Politikwissenschaft und Journalistik in Bamberg. Anschließend Tätigkeiten bei mehreren Tageszeitungen. 1993 wird er Redakteur und später Bonner Korrespondent der Badischen Zeitung. 1996 wechselt er zur Süddeutschen Zeitung und wird Korrespondent der Parlamentsredaktion in Bonn und London. Ab 2005 leitet er die Parlamentsredaktion der "Süddeutschen Zeitung" in Berlin, 2007 wechselt er als stellvertretender Leiter des Hauptstadtbüros zum "Spiegel". Seit 2012 ist er Chefredakteur des "Cicero".





Dieses Thema im Programm:

Das Erste | Anne Will | 01.12.2019 | 21:45 Uhr