Die Gäste im Studio



Jean Asselborn

Außenminister von Luxemburg

Jean Asselborn © Yves Kortum Foto: Yves Kortum

Jean Asselborn

Kurzbiografie: Geboren am 27. April 1949 in Steinfort, Luxemburg. Beginn der beruflichen Laufbahn in einem Labor der Firma Uniroyal. Asselborn engagiert sich in der Gewerkschaftsbewegung, wird Vertreter der Jugendsektion des Luxemburger Arbeiterverbands. 1968 wird er Beamter bei der Gemeindeverwaltung der Stadt Luxemburg. 1981 holt er das Jura-Studium nach. Später amtiert er als Bürgermeister der Gemeinde Steinfort und wird Mitglied der Abgeordnetenkammer. Vier Jahre lang übernimmt er den Fraktionsvorsitz der Luxemburger Sozialistischen Arbeiterpartei (LSAP), 1997 wird er Parteipräsident. Weitere vier Jahre ist er Vizepräsident der Sozialdemokratischen Partei Europas. 2004 wird Asselborn Minister für auswärtige Angelegenheiten und Immigration. 2004 bis 2013 amtiert er als Vize-Premierminister. Seit 2013 ist Asselborn Minister für auswärtige und europäische Angelegenheiten sowie Minister für Immigration und Asyl. Als Außenminister vertritt er die Luxemburger Regierung im Rat der Europäischen Union.



Greg Hands

Tory-Abgeordneter und ehem. Staatssekretär im britischen Außenhandelsministerium

Greg Hands © privat

Greg Hands

Kurzbiografie: Geboren 1965 in New York City, Studium der Modernen Geschichte an der Cambridge University. Hands arbeitet zunächst im Banken- und Finanzsektor, bis er eine politische Laufbahn einschlägt und 1998 zum Stadtrat eines Londoner Bezirks gewählt wird. Seit 2005 ist er Mitglied des Parlaments im Vereinigten Königreich. Von 2015 bis 2016 amtiert er als Chefsekretär im britischen Finanzministerium, von 2016 bis 2018 ist er Staatssekretär im britischen Außenhandelsministerium. Hands ist Brexit-Befürworter, hat am Dienstag jedoch gegen Theresa Mays Austrittsabkommen gestimmt.



Sahra Wagenknecht (Die Linke)

Fraktionsvorsitzende im Bundestag

Sahra Wagenknecht © DiG/Trialon Foto: DiG/Trialon

Sahra Wagenknecht

Kurzbiografie: Geboren am 16. Juli 1969 in Jena, Studium der Philosophie und Neueren Deutschen Literatur in Jena, Berlin und Groningen. 1989 tritt Wagenknecht in die SED ein, von 1991 bis 1995 und von 2000 an gehört sie dem Parteivorstand der PDS bzw. der Linkspartei an. Im Jahr 2004 wird sie in das Europaparlament gewählt, nach der Wahl 2009 wechselt sie in den Deutschen Bundestag und avanciert zur wirtschaftspolitischen Sprecherin ihrer Fraktion. 2010 wird sie zur stellvertretenden Parteichefin gewählt, das Amt hat sie bis 2014 inne. 2011 wird Wagenknecht Vizefraktionschefin. Seit 2015 ist sie neben Dietmar Bartsch Fraktionsvorsitzende im Bundestag.



Norbert Röttgen (CDU)

Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses des Deutschen Bundestages

Norbert Röttgen © Norbert Röttgen

Norbert Röttgen

Kurzbiografie: Geboren am 2. Juli 1965 in Meckenheim, nach dem Studium der Rechtswissenschaft in Bonn arbeitet er als Rechtsanwalt und promoviert 2001 in Bonn zum Dr. jur. In die CDU tritt er 1982 ein, zehn Jahre später schafft Röttgen den Sprung an die Spitze der Jungen Union NRW. Seit 1994 sitzt er im Deutschen Bundestag, zeitweise als rechtspolitischer Sprecher der Unionsfraktion. Von 2005 bis 2009 amtiert Röttgen als 1. Parlamentarischer Geschäftsführer seiner Fraktion, 2009 bis 2012 ist er Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. Anschließend wird er stellvertretendes Mitglied im Auswärtigen Ausschuss, seit 2014 ist er dessen Vorsitzender.



Kate Connolly

Berlin-Korrespondentin von "The Guardian" und "The Observer"

Kate Connolly © Paula Winkler Foto: Paula Winkler

Kate Connolly (© Paula Winkler)

Kurzbiografie: Geboren 1971 in Reading, Großbritannien, Englisch- und Deutsch-Studium an der University of Leeds und "Print Journalism"-Studium an der City University in London. Seit 1996 ist Connolly als Journalistin tätig. 2006 wird sie Berlin-Korrespondentin für den "Guardian" und den "Observer". In ihrem Buch "Exit Brexit" schreibt Connolly darüber, wie sie als Reaktion auf das Brexit-Referendum deutsche Staatsbürgerin wird.

Dieses Thema im Programm:

Anne Will | 20.01.2019 | 21:45 Uhr