Die Gäste im Studio



Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU)

Generalsekretärin und Kandidatin für den Parteivorsitz

Annegret Kramp-Karrenbauer

Annegret Kramp-Karrenbauer

Kurzbiografie: Geboren am 9. August 1962 in Völklingen, Studium der Politik- und Rechtswissenschaften in Trier und Saarbrücken. Anschließend arbeitet Kramp-Karrenbauer als Referentin bei der CDU Saar und bei der Landtagsfraktion. Im Jahr 2000 avanciert sie zur Ministerin für Inneres, Familie, Frauen und Sport, später auch für Arbeit und Soziales. Im August 2011 wird Kramp-Karrenbauer als Nachfolgerin von Peter Müller zur Ministerpräsidentin gewählt. Das Amt hat sie bis 2018 inne. Seit Februar dieses Jahres ist sie Generalsekretärin ihrer Partei, das Amt ruht derzeit. Kramp-Karrenbauer kandidiert als Nachfolgerin von Angela Merkel als Parteivorsitzende.



Katarina Barley (SPD)

Bundesjustizministerin und designierte Spitzenkandidatin für die Europawahl

Katarina Barley © Thomas Köhler Foto: Thomas Köhler

Katarina Barley

Kurzbiografie: Geboren am 19. November 1968 in Köln, Studium der Rechtswissenschaften in Marburg und Paris, später promoviert sie über das Kommunalwahlrecht von Unionsbürgern. Barley wird zunächst Rechtsanwältin in einer Hamburger Großkanzlei. 1999 wechselt sie zum Wissenschaftlichen Dienst des Landtags Rheinland-Pfalz, zwei Jahre später geht sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin ans Bundesverfassungsgericht. Weitere berufliche Stationen führen Barley als Richterin ans Landgericht Trier und Amtsgericht Wittlich. 2008 wird sie Referentin im Ministerium der Justiz und für Verbraucherschutz in Mainz. SPD-Mitglied ist Barley seit 1994. Nach kommunalpolitischem Engagement wird sie 2013 Mitglied der SPD-Fraktion im Bundestag. Zwei Jahre später wird sie zur Generalsekretärin gewählt. Von 2017 bis 2018 ist Barley Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, seit 2018 ist sie Bundesministerin für Justiz und Verbraucherschutz. Sie ist für die Europawahl 2019 designierte Spitzenkandidatin ihrer Partei.



Dietmar Bartsch (Die Linke)

Fraktionsvorsitzender im Bundestag

Dietmar Bartsch © DBT/Inga Haar Foto: Inga haar

Dietmar Bartsch

Kurzbiografie: Geboren am 31. März 1958 in Stralsund. 1977 tritt Bartsch in die SED ein. Es folgt ein Studium der Politischen Ökonomie an der Hochschule für Ökonomie in Berlin. Später ist Bartsch im Verlag Junge Welt im Bereich Ökonomie tätig. 1990 promoviert er in Moskau, im selben Jahr wird er Geschäftsführer im Verlag Junge Welt GmbH und später beim Neuen Deutschland. 1991 wird Bartsch Schatzmeister der PDS und 1997 deren Bundesgeschäftsführer. 1998 zieht er für die PDS in den Bundestag ein. 2005 - nach der Fusion von PDS und WASG - wird er Mitglied der Fraktion der Linkspartei. 2007 übernimmt er das Amt des Bundesgeschäftsführers der Partei Die Linke und wird 2010 deren stellvertretender Fraktionsvorsitzender im Bundestag. Seit 2015 hat Bartsch den Fraktionsvorsitz inne.



Herfried Münkler

Politikwissenschaftler und Autor

Porträtbild von Herfried Münkler, stehend vor einer Wand © dpa-report Foto: Peter Ending

Herfried Münkler

Kurzbiografie: Geboren am 15. August 1951 in Friedberg/Hessen, Studium der Germanistik, Politikwissenschaft und Philosophie in Frankfurt mit anschließender Promotion. Später folgt die Annahme der Habilitationsschrift über Staatsraison an der Goethe-Universität. Dort vertritt Münkler zunächst eine Professur für Politikwissenschaft am Fachbereich Gesellschaftswissenschaften. Von 1992 an ist er Professor für Theorie der Politik am Institut für Sozialwissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin, bis er im Oktober 2018 emeritiert wird. Münkler ist Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, außerdem Beirat der Bundesakademie für Sicherheitspolitik und Autor zahlreicher Bücher darunter zuletzt "Der Dreißigjährige Krieg. Europäische Katastrophe, deutsches Trauma 1618–1648".



Christoph von Marschall

Diplomatischer Korrespondent der "Tagesspiegel"-Chefredaktion

Christoph von Marschall © privat

Christoph von Marschall

Kurzbiografie: Geboren 1959 in Freiburg, Studium der Osteuropäischen Geschichte, Alten Geschichte, Politikwissenschaften und Geografie in Freiburg, Mainz und Krakau. Nach der Promotion berichtet er als Osteuropa-Korrespondent für die Süddeutsche Zeitung u.a. 1989/90 aus Ungarn über die Flucht der DDR-Bürger in den Westen. 1991 wechselt er zum "Tagesspiegel", arbeitet dort u.a. als Politikredakteur und Leiter der Meinungsseite. Von 2005 bis 2013 berichtet er als USA-Korrespondent der Zeitung aus Washington und ist nach Amtsantritt Barack Obamas 2009 einziger deutscher Zeitungskorrespondent im Weißen Haus. Seit 2013 ist von Marschall diplomatischer Korrespondent der Chefredaktion beim "Tagesspiegel". Neben dieser Tätigkeit kommentiert Christoph von Marschall regelmäßig im Deutschlandfunk und schreibt für "Die Zeit", "Cicero", "Atlantic Times" und "Das Parlament". In mehreren Buchveröffentlichungen widmet er sich dem Werdegang der Obamas.

Dieses Thema im Programm:

Anne Will | 02.12.2018 | 21:45 Uhr