Die Gäste im Studio



Dorothee Bär (CSU)

Staatsministerin und stellvertretende Parteivorsitzende

Dorothee Bär © Christian Weber Foto: Christian Weber

Dorothee Bär

Kurzbiografie: Geboren am 19. April 1978 in Bamberg, Studium der Politikwissenschaften an der Hochschule für Politik in München und an der Freien Universität Berlin. Bär tritt 1992 in die Junge Union ein, zwei Jahre später wird sie Mitglied der CSU. Seit 2008 ist Bär Kreisrätin im Landkreis Haßberge. 2002 wird sie Mitglied des Bundestages, ist dort von 2009 bis 2013 familienpolitische Sprecherin der Unionsfraktion. Als stellvertretende Generalsekretärin amtiert sie von 2009 bis 2013. Von 2013 bis 2018 ist Bär Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, seit März 2018 ist sie Staatsministerin für Digitales.



Annalena Baerbock (Bündnis 90/Die Grünen)

Parteivorsitzende

Annalena Baerbock © Stefan Kaminski Foto: Stefan Kaminski

Annalena Baerbock

Kurzbiografie: Geboren am 15. Dezember 1980 in Hannover, Studium der Politikwissenschaften und des öffentlichen Rechts an der Universität Hamburg, Masterstudium des Völkerrechts an der London School of Economics. 2005 wird Baerbock Mitglied bei den Grünen. Von 2009 bis 2012 ist sie Vorstandsmitglied der Europäischen Grünen Partei, von 2009 bis 2013 führt sie die Grünen in Brandenburg an. Danach wechselt Baerbock in den Deutschen Bundestag, wird dort u.a. Sprecherin für Klimapolitik ihrer Fraktion. Von 2012 bis 2015 ist sie Mitglied im Grünen-Parteirat. Seit Januar 2018 amtiert Baerbock neben Robert Habeck als Parteivorsitzende.



Jörg Meuthen (AfD)

Parteivorsitzender

Jörg Meuthen

Jörg Meuthen

Kurzbiografie: Geboren am 29. Juni 1961 in Essen, Studium der Volkswirtschaftslehre in Mainz, Promotion in Köln. Von 1993 bis 1996 ist Meuthen Referent im Hessischen Finanzministerium. 1996 wird er Professor für Volkswirtschaftslehre an der Hochschule Kehl. 2013 tritt Meuthen der AfD bei und engagiert sich im AfD-Landesvorstand Baden-Württemberg. 2015 wird er dort einer von drei Landessprechern. Im selben Jahr wird Meuthen neben Frauke Petry zum Bundessprecher bzw. Parteivorsitzenden gewählt. Von Mai 2016 bis Dezember 2017 sitzt Meuthen im Landtag von Baden-Württemberg, wird dort Fraktionsvorsitzender. 2017 wird Meuthen als Parteivorsitzender bestätigt und führt die Partei neben Alexander Gauland an. Außerdem ist Meuthen Mitglied im Europäischen Parlament und als solches stellvertretender Vorsitzender der EFDD.



Boris Pistorius (SPD)

Niedersächsischer Minister für Inneres und Sport, Mitglied im Parteivorstand

Boris Pistorius © Wolfgang Wilde Foto: Wolfgang Wilde

Boris Pistorius

Kurzbiografie: Geboren am 14. März 1960 in Osnabrück, Lehre zum Groß- und Außenhandelskaufmann, später Studium der Rechtswissenschaften an den Universitäten Osnabrück und Münster. 1976 wird er Mitglied der SPD. 1991 tritt er in die Niedersächsische Landesverwaltung als Regierungsassessor ein. Im selben Jahr wird er persönlicher Referent des Niedersächsischen Innenministers Gerhard Glogowski. Ab 1997 leitet Pistorius verschiedene Dezernate bei der Bezirksregierung Weser-Ems. 1999 wird er zum 2. Bürgermeister der Stadt Osnabrück gewählt, zu deren Oberbürgermeister er 2006 avanciert. Seit 2013 ist Pistorius Niedersächsischer Minister für Inneres und Sport.



Melanie Amann

Politikredakteurin im Hauptstadtbüro des "Spiegel"

Melanie Amann © Fotostudio Charlottenburg - Thomas Hedrich Foto: Fotostudio Charlottenburg - Thomas Hedrich

Melanie Amann

Kurzbiografie: Geboren 1978 in Bonn, Jurastudium in Trier, Aix-en-Provence und Berlin, Besuch der Deutschen Journalistenschule. Amann ist in ihrer Laufbahn Redakteurin bei der Financial Times, der FAZ-Wirtschaftsredaktion und der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". 2012 promoviert Amann über Arbeitsrecht. Seit 2013 ist sie Politikredakteurin im Hauptstadtbüro des "Spiegel". 2017 erscheint ihr Buch "Angst für Deutschland. Die Wahrheit über die AfD".



Michael Koß

Politikwissenschaftler

Michael Koß © Michael Koß

Michael Koß

Kurzbiografie: Geboren 1976 in Alfeld/Leine, Studium der Politikwissenschaft, Geschichte und Rechtswissenschaft in Göttingen, Besançon und Uppsala, Promotion im Jahr 2008. 2009 bis 2012 ist Koß wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Politik und Regieren in Deutschland und Europa an der Universität Potsdam. 2013 wechselt er ans Geschwister Scholl Institut für Politikwissenschaft der Ludwig-Maximilians Universität München. Seit 2014 ist Koß außerdem Mitglied des Center for Advanced Studies. 2018 habilitiert er sich mit einer Arbeit über die Entwicklung der legislativen Demokratie in Westeuropa.

Dieses Thema im Programm:

Anne Will | 14.10.2018 | 21:50 Uhr