Die Gäste im Studio



Hubertus Heil (SPD)

Bundesminister für Arbeit und Soziales

Hubertus Heil © Susi Knoll Foto: Susi Knoll

Hubertus Heil

Kurzbiografie: Geboren am 3. November 1972 in Hildesheim, Studium der Politologie und Soziologie in Potsdam und an der Fernuniversität Hagen. Anschließend Mitarbeiter im Brandenburgischen Landtag. Nach 17 Jahren als SPD-Mitglied wird er 2005 zum Generalsekretär der Partei gewählt, das Amt hat er bis 2009 inne. Im Deutschen Bundestag sitzt Heil seit 1998. 2009 bis 2018 ist er mit Unterbrechung stellvertretender Fraktionschef der SPD. Seit 2011 ist Heil Mitglied im Parteivorstand. 2017 übernimmt er für kurze Zeit kommissarisch das Amt des Generalsekretärs. Seit März 2018 ist Heil Bundesminister für Arbeit und Soziales.



Robert Habeck (Bündnis 90/Die Grünen)

Parteivorsitzender

Robert Habeck © Dominik Butzmann Foto: Dominik Butzmann

Robert Habeck

Kurzbiografie: Geboren am 2. September 1969 in Lübeck, Studium der Philosophie, Philologie und Germanistik in Freiburg (Baden-Württemberg), Roskilde (Dänemark) und Hamburg. 1996 macht er seinen Magister, im Jahr 2000 folgt die Promotion. Seit 2001 ist Habeck als freier Schriftsteller tätig. Seit 2002 arbeitet er aktiv bei den Grünen mit. Von 2004 bis 2009 ist er Landesvorsitzender der schleswig-holsteinischen Grünen, 2009 der Spitzenkandidat zur vorgezogenen Landtagswahl. Von 2009 bis 2012 amtiert er als Vorsitzender der Grünen Landtagsfraktion und seit Juni 2012 als stellvertretender Ministerpräsident und Minister für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und Ländliche Räume des von einer Jamaika-Koalition regierten Landes Schleswig-Holstein. Seit Juni letzten Jahres verantwortet Habeck auch den Bereich Digitalisierung. Im Januar 2018 wird Habeck neben Annalena Baerbock zum Parteivorsitzenden gewählt.



Inge Hannemann (Die Linke)

Ehemalige Arbeitsvermittlerin und Hartz-IV-Kritikerin

Inge Hannemann

Inge Hannemann

Kurzbiografie: Geboren 1968 in Hamburg, Ausbildung zur Speditionskauffrau. 2006 bis 2013 ist sie als Jobvermittlerin tätig. Nachdem sie in einem Brandbrief die Sanktionspraxis gegen Hartz-IV-Empfänger öffentlich anprangert, wird sie vom Dienst suspendiert. 2015 zieht Hannemann zunächst parteilos über die Liste der Linken als Abgeordnete in die Hamburgische Bürgerschaft ein. Noch im selben Jahr wird sie Parteimitglied. 2017 legt Hannemann ihr Mandat als Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft aus gesundheitlichen Gründen nieder. Hannemann ist Gründerin einer Beratungsplattform für ALG-II-Empfänger und Autorin des Buches "Die Hartz IV-Diktatur". Seit 2018 ist sie Mitglied im Vorstand des Linken-Kreisverbandes in Lüneburg. Auf ihrem Blog kommentiert Hannemann außerdem arbeitsmarktpolitische Themen.



Ingrid Hofmann

Geschäftsführerin eines Zeitarbeitsunternehmens

Ingrid Hofmann © dolphin photography Foto: Klaus gruber

Ingrid Hofmann

Kurzbiografie: Geboren 1954 in Hiltpoltstein bei Nürnberg, Ausbildung in einem Blumenimportbetrieb. 1985 gründet Hofmann ein Zeitarbeitsunternehmen, das nach eigenen Angaben heute zu den fünf größten Personaldienstleistern Deutschlands gehört. 2007 wird ihr der Bundesverdienstorden durch den damaligen Bundespräsidenten Horst Köhler verliehen. Hofmann ist im Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister sowie bei der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände tätig und Mitglied in der CSU. Seit 2010 ist sie außerdem Mitglied im Verwaltungsrat der Bundesagentur für Arbeit.



Rainer Hank

Ressortleiter Wirtschaft bei der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung"

Rainer Hank © dpa/picture alliance Foto: Uwe Zucchi

Rainer Hank

Kurzbiografie: Geboren am 24. Januar 1953 in Stuttgart, er studiert Literaturwissenschaft, Philosophie und Katholische Theologie in Tübingen und Fribourg und promoviert im Jahr 1983. Es folgen fünf Jahre beim Cusanuswerk in Bonn, einem katholischen Begabtenförderungswerk. Parallel dazu freie Mitarbeit und Hospitanzen unter anderem bei der "Süddeutschen Zeitung" und der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Ab 1988 arbeitet Hank fest in der Wirtschaftsredaktion der "FAZ". Von 1999 bis 2001 ist er Ressortleiter beim "Tagesspiegel", dann geht er zurück nach Frankfurt zur "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Hank ist Autor mehrerer Bücher, zuletzt von "Lob der Macht".

Dieses Thema im Programm:

Anne Will | 08.04.2018 | 21:45 Uhr