Die Gäste im Studio



Heiko Maas (SPD)

Geschäftsführender Bundesjustizminister

Heiko Maas © photothek / Thomas Köhler Fotograf: photothek / Thomas Köhler

Heiko Maas

Kurzbiografie: Geboren am 19. September 1966 in Saarlouis (Saarland), Jurastudium an der Universität des Saarlandes, währenddessen tritt er in die SPD ein. 1994 zieht Maas in den Landtag ein. 1996 wird er für zwei Jahre Staatssekretär im saarländischen Umweltministerium, anschließend Umweltminister im Saarland. 1999 zieht er erneut in den Landtag ein und ist seit 2000 Vorsitzender der SPD Saar. Seit 2001 ist Maas zudem Mitglied im Vorstand der Bundespartei. 2012 übernimmt er im Saarland das Amt des Wirtschaftsministers, bevor er 2013 Bundesminister der Justiz und für Verbraucherschutz wird. Seit Oktober letzten Jahres ist er nur geschäftsführend im Amt. Für die SPD hat er gemeinsam mit Boris Pistorius die Verhandlungsleitung der Arbeitsgruppe Innen, Recht, Verbraucherschutz und Bürgerbeteiligung inne.



Armin Laschet (CDU)

Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen

Armin Laschet © NDR / Wolfgang Borrs Fotograf: Wolfgang Borrs

Armin Laschet

Kurzbiografie: Geboren am 18. Februar 1961 in Aachen. Studium der Rechts- und Staatswissenschaften. Erstes juristisches Staatsexamen 1987. Zunächst arbeitet Laschet als freier Journalist, später wird er Verlagsleiter und Geschäftsführer der Einhard-Verlags GmbH. Von 1994 bis 1998 gehört er dem Deutschen Bundestag an. Danach ist er sechs Jahre lang Mitglied des Europäischen Parlaments. Von 2005 bis 2010 amtiert er als Minister für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen. Laschet ist seit 1979 CDU-Mitglied. 2012 wird er zum stellvertretenden Vorsitzenden der CDU sowie zum Vorsitzenden des CDU-Landesverbandes Nordrhein-Westfalen gewählt. Ab 2013 führt Laschet die CDU-Landtagsfraktion in Nordrhein-Westfalen an, bis er 2017 Hannelore Kraft als Ministerpräsident ablöst. Für die Union führt Laschet die Arbeitsgruppe Energie, Klimaschutz und Umwelt bei den Koalitionsverhandlungen an.



Robert Habeck (Bündnis 90/Die Grünen)

Parteivorsitzender

Robert Habeck © Dominik Butzmann Fotograf: Dominik Butzmann

Robert Habeck

Kurzbiografie: Geboren am 2. September 1969 in Lübeck, Studium der Philosophie, Philologie und Germanistik in Freiburg (Baden-Württemberg), Roskilde (Dänemark) und Hamburg. 1996 macht er seinen Magister, im Jahr 2000 folgt die Promotion. Seit 2001 ist Habeck als freier Schriftsteller tätig. Seit 2002 arbeitet er aktiv bei den Grünen mit. Von 2004 bis 2009 ist er Landesvorsitzender der schleswig-holsteinischen Grünen, 2009 der Spitzenkandidat zur vorgezogenen Landtagswahl. Von 2009 bis 2012 amtiert er als Vorsitzender der Grünen Landtagsfraktion und seit Juni 2012 als stellvertretender Ministerpräsident und Minister für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und Ländliche Räume des von einer Jamaika-Koalition regierten Landes Schleswig-Holstein. Seit Juni letzten Jahres verantwortet Habeck auch den Bereich Digitalisierung. Auf dem Bundesparteitag der Grünen am vergangenen Wochenende wird Habeck neben Annalena Baerbock zum Parteivorsitzenden gewählt.



Alice Weidel (AfD)

Fraktionsvorsitzende im Bundestag

Alice Weidel

Alice Weidel

Kurzbiografie: Geboren 1979 in Gütersloh, Studium der Volks- und Betriebswirtschaftslehre an der Universität Bayreuth, anschließend promoviert sie. Nach beruflichen Stationen unter anderem bei der US-Investmentbank Goldman Sachs und der Bank of China macht Weidel sich 2014 als Unternehmensberaterin für Start-ups selbständig. 2013 tritt sie in die AfD ein und wird 2015 Mitglied im Bundesvorstand. Weidel wird im September letzten Jahres neben Alexander Gauland zur Fraktionsvorsitzenden im Bundestag gewählt.



Elisabeth Niejahr

Chefreporterin der "Wirtschaftswoche"

Elisabeth Niejahr © NDR/Wolfgang Borrs Fotograf: Wolfgang Borrs

Elisabeth Niejahr

Kurzbiografie: Geboren im Jahr 1965, Studium der Volkswirtschaft in Köln und Washington, Ausbildung zur Wirtschaftsjournalistin. Ab 1993 arbeitet Niejahr als Korrespondentin für den "Spiegel" in Bonn, 1999 wechselt sie für "Die Zeit" ins Berliner Hauptstadtbüro. 2005 und 2007 ist sie Teil der Expertenkommissionen der Robert-Bosch-Stiftung zum Thema demographischer Wandel. Seit September 2017 berichtet sie als Chefreporterin für die "Wirtschaftswoche". Niejahr ist Autorin verschiedener Bücher, außerdem gehört sie zum Team der politischen Talkrunde "Thadeusz und die Beobachter".

Dieses Thema im Programm:

Anne Will | 04.02.2018 | 21:45 Uhr