Berliner Libyen-Konferenz – Hoffnung für ein Land im Chaos?



In Berlin haben sich heute die Teilnehmer der Libyen-Konferenz auf die Einhaltung und Kontrolle eines UN-Waffenembargos und auf ein Ende der militärischen Unterstützung für die Konfliktparteien geeinigt. Mehr als acht Jahre nach dem Sturz des Diktators Muammar al-Gaddafi herrscht in Libyen ein Stellvertreterkrieg. Nicht nur arabische Länder, Russland und die Türkei, sondern auch verschiedene Staaten Europas verfolgen eigene Interessen. Der Konflikt destabilisiert eine ganze Region und Libyen ist zum Haupttransitland für Geflüchtete auf dem Weg nach Europa geworden. Welche Interessen haben die internationalen Akteure im libyschen Bürgerkrieg? Ist heute ein Schritt Richtung Stabilität und Frieden gelungen? Lassen sich die unhaltbaren Zustände für Geflüchtete verbessern?

Berliner Libyen-Konferenz – Hoffnung für ein Land im Chaos?
Über die Libyen-Konferenz diskutieren Heiko Maas, Sevim Dağdelen, Christoph von Marschall, Wolfram Lacher und Hanan Salah.

Dieses Thema im Programm:

Das Erste | Anne Will | 19.01.2020 | 21:45 Uhr

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