Spanien
Jubel für Prinz Felipe und Letizia in Hamburg
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Kronprinz Felipe und Kronprinzessin Letizia werden vor dem Chilehaus in Hamburg jubelnd empfangen.
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Endlich wieder königlicher Glanz in der Hansestadt Hamburg: Nach Kronprinz Haakon von Norwegen, der im Mai den Hafengeburtstag eröffnet hat, sind nun der spanische Thronfolger Felipe und seine Frau Letizia in die Elb-Metropole gekommen - als Kultur-Botschafter. Die Royals nahmen an der Eröffnung der Hamburger Einrichtung des Instituto Cervantes teil. Für das Kronprinzenpaar blieb der 90-minütige Festakt der einzige Termin bei seiner Stippvisite in Hamburg. Mit Rücksicht auf die schwierige wirtschaftliche und politische Lage in seinem Heimatland habe der Prinz von Asturien auf große Feierlichkeiten und ein Sightseeing-Programm verzichtet, hieß es.
Felipe & Letizia: Die spanische Traumhochzeit
Traumpaar: Am 22. Mai 2004 treten Kronprinz Felipe von Spanien und Letizia Ortiz, eine bekannte Fernsehjournalistin, vor den Traualtar.
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¡Hola Hamburgo!
Hamburgs zweite Bürgermeisterin Dorothee Stapelfeldt holte das Kronprinzenpaar vom Flughafen ab. Vor dem Hamburger Chilehaus hatten sich bereits mehr als 200 Schaulustige versammelt, die Felipe und Letizia jubelnd und Flaggen schwenkend begrüßten. Laut Protokoll waren nur eineinhalb Stunden für den Besuch eingeplant. Aber die beiden nahmen sich sogar noch etwas länger Zeit, besichtigten nach dem Festakt noch die Lehrräume und plauderten ausgiebig mit den Gästen. Es war fast wie ein privater Besuch des Prinzen und seiner Frau.
Hoher Besuch für Instituto Cervantes
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Letizia freut sich über die jubelnden Schaulustigen, die vor dem Instituto Cervantes in Hamburg warten.
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"Das Instituto Cervantes ist ein privilegierter Ort, an dem sich Spanien und Deutschland durch das Beste, was sie haben, näherkommen können - die Kultur", sagte der Kronprinz bei der Eröffnung. Es sei eine große Ehre, Prinz Felipe und Letizia zur offiziellen Eröffnungsfeier begrüßen zu dürfen, sagte die Hamburger Direktorin des Instituto Cervantes Helena Cortés bereits am Mittwoch. Weil der Prinz von Asturien und seine Frau Letizia keinen früheren Termin frei gehabt hätten, finde der Festakt erst jetzt statt, obwohl das Instituto Cervantes seit längerem in Hamburg präsent sei. Doch das Kronprinzenpaar wollte man unbedingt dabei haben, ergänzte Generaldirektorin Carmen Caffarel. Schließlich ist König Juan Carlos Ehrenvorsitzender des Kuratoriums.
Goethe-Institut auf Spanisch
Mit mehr als 70 Zweigstellen des Instituto Cervantes weltweit versucht der spanische Staat die Sprache und Kultur der iberischen Halbinsel sowie die hispano-amerikanische Kultur zu fördern. In Deutschland ist die Kultureinrichtung bereits in Berlin, München, Frankfurt und Bremen vertreten. Bereits im Januar 2009 hatte das Instituto Cervantes die Räume im Hamburger Chilehaus bezogen, damals noch als Zweigstelle der Einrichtung in Bremen.
Felipe und Letizia gedenken der EHEC-Opfer
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In seiner Ansprach gedenkt Felipe auch den Opfern der EHEC-Epidemie in Deutschland.
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Großes Mitgefühl sprachen der Prinz und seine Frau bei dem Festakt den Opfern der EHEC-Epidemie aus. "Die Prinzessin und ich fühlen mit den Betroffenen." In diesem Zusammenhang verwies der Kronprinz auch auf die Probleme der spanischen Gemüsebauern und bekräftigte noch einmal: "Es war eindeutig nicht auf unsere Produkte zurückzuführen." Hamburgs Gesundheitsbehörde hatte bei Ausbruch der Epidemie vor dem Verzehr spanischer Gurken gewarnt. "Ich bin mir aber sicher, dass unsere Beziehungen starke Beziehungen sind, die in der Lage sind, mit Erfolg Probleme zu überwinden." Seine knapp zehnminütige Rede endete mit einer Liebeserklärung an die deutsche Sprache, verfasst von Jorge Luis Borges: "Mein Schicksal ist die Sprache Kastiliens, ... dich aber, milde Sprache Deutschlands, habe ich selbst erwählt und ganz allein gesucht."








