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23.05.2012

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Spanien

Juan Carlos an Achilles-Sehne operiert

Juan Carlos bei einer Audienz im August 2011. © Picture-Alliance / dpa Bild vergrößern Bildunterschrift: Juan Carlos musste sich bereits zum dritten Mal innerhalb von eineinhalb Jahren operiern lassen. ]
Sie ist offensichtlich nicht nur die Schwachstelle griechischer Sagenhelden, auch Königen kann sie zu schaffen machen: Nur drei Monate nach seiner OP am rechten Knie hat sich Juan Carlos in der Nacht zu Montag an der gerissenen Achilles-Sehne im linken Fuß operieren lassen. Der Eingriff, der ambulant mit örtlicher Betäubung vorgenommen wurde, sei erfolgreich verlaufen, sagte ein Palastsprecher unter Berufung auf die behandelnden Ärzte. Um den Klinikbetrieb nicht zu stören, ließ sich der König in der Nacht operieren, wie die Online-Ausgabe von "El País" berichtete. Im Anschluss an die OP konnte Juan Carlos das Madrider San-José-Hospital wieder verlassen und in den Zarzuela-Palast zurückkehren. Jetzt beginne ein langes Reha-Programm, um die Mobilität des Monarchen wiederherzustellen, hieß es weiter. Seit Wochen klagte Juan Carlos zuvor über Schmerzen beim Gehen, so dass er sich nur mithilfe einer Krücke fortbewegen konnte. Die Sehne war bei einem Dinner in Palma de Mallorca Anfang August gerissen und mit einem orthopädischen Schuh ruhiggestellt worden.

Dauerpatient bei Spaniens Chirurgen

Erst Anfang Juni hatten Spezialisten dem spanischen König eine Prothese im rechten Knie implantiert, nachdem zuvor im Mai bekannt wurde, dass Juan Carlos seine Karierre als Regatta-Segler aus gesundheitlichen Gründen an den Nagel hängt. Im Frühling 2010 hatten Ärzte einen Tumor aus der Lunge des Monarchen entfernt. Erst die Analyse der Gewebeprobe brachte Klarheit: Bei dem Knoten handelte es sich nicht um Lungenkrebs.

Stand: 05.09.2011 16:30