Schweden
Victorias kleine Prinzessin heißt Estelle
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Sooo süß! Liebevoll und stolz hält Kronprinzessin Victoria Prinzessin Estelle im Arm.
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Nachwuchs im schwedischen Königshaus: Kronprinzessin Victoria hat am 23. Februar ihr erstes Kind zur Welt gebracht - ein Mädchen. Die kleine Prinzessin kam um 4.26 Uhr in der Karolinska-Universitätsklinik in Solna, einem Vorort von Stockholm, zur Welt. Das Mädchen sei 51 Zentimeter groß und wiege 3.280 Gramm, teilte Victorias Mann Prinz Daniel Journalisten im Krankenhaus mit. Bereits wenige Stunden nach der Geburt konnten Prinzessin Victoria und Prinz Daniel die Klinik mit ihrer Tochter wieder verlassen.
Schwedens kleine Prinzessin soll am 22. Mai in der Hofkapelle von Stockholm von Erzbischof Anders Wejryd getauft werden.
Bereits der erste offizielle Termin
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König Carl Gustaf, Königin Silvia, Prinz Daniel und Prinz Carl Philip feiern einen Gottesdienst zu Ehren von Estelle.
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Über den Namen des Nachwuchses konnte zunächst nur spekuliert werden. Doch den teilte König Carl Gustaf bereits einen Tag darauf in einer Sondersitzung der schwedischen Regierung offiziell mit: Estelle Silvia Ewa Mary, Herzogin von Östergötland. Somit trägt sie den Namen ihrer Großmutter mütterlicherseits, Silvia, und den ihrer Großmutter väterlicherseits, Ewa. Woher die anderen beiden Namen abgeleitet wurden, blieb offen.
Und auch ihren ersten offiziellen Termin brachte die kleine Estelle bereits erfolgreich hinter sich: Einen Tag nach ihrer Geburt wurde sie Ministerpräsident Fredrik Reinsfeldt, Parlamentspräsident Per Westerberg und zwei Hofbeamten im Haga-Palast, Victorias und Daniels Residenz, vorgestellt. Der Tradition entsprechend mussten die Vier bezeugen, dass Estelle tatsächlich der Spross der Königsfamilie ist. Anschließend wurde ein Dankgottesdienst in der Kapelle des Schlosses gefeiert - den durften Mutter und Tochter allerdings schwänzen.
In der Thronfolge an zweiter Stelle
Das Mädchen steht in der Thronfolge an zweiter Stelle. Für Victoria und Daniel ist es das erste gemeinsame Kind. Das Paar hatte im Juni 2010 geheiratet, seit 2002 sind die Kronprinzessin und ihr ehemaliger Fitnesstrainer zusammen. Im August vergangenen Jahres wurde die Schwangerschaft der 34-jährigen Prinzessin, die bei ihren Landsleuten und auch in Deutschland sehr beliebt ist, bekannt gegeben. Die Geburt der neuen Thronfolgerin war in Schweden in der Nacht zum Donnerstag mit Spannung erwartet worden, nachdem das schwedische Königshaus nach Mitternacht bestätigt hatte, dass Victoria sich in das Krankenhaus begeben habe.
Porträt
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Kronprinzessin Victoria - "Die Siegreiche"
Sie litt unter Ess-Störungen, sie hat eine Rechtschreibschwäche und sie steht dazu: Gerade deswegen lieben die Schweden ihre Kronprinzessin mit den kleinen menschlichen Makeln.
Jubel in Schweden - Großes Medien-Echo
Zu den ersten Gratulanten gehörten König Harald von Norwegen und die schwedische Regierung. Es sei ein "großer Tag für die königliche Familie und ganz Schweden", erklärte Ministerpräsident Fredrik Reinfeldt. Mit der Geburt einer Thronfolgerin werde eine "neue Ära von Königinnen" anbrechen. Große Freude gab's natürlich auch bei den stolzen Großeltern: König Carl Gustaf und Königin Silvia zeigten sich "sehr stolz und glücklich" über den Nachwuchs. "Wir teilen das Glück des Kronprinzenpaares." Glückwünsche übersandten natürlich auch Victorias Geschwister, Carl Philip und Madeleine: "Wir haben uns schon sehr darauf gefreut, Onkel und Tante zu werden. Wir senden unserer Schwester, Daniel und ihrer Tochter unsere Freude und Liebe." Glücklich waren auch Olle und Ewa Westling, Daniels Eltern. Die beiden sicherten dem Paar ihre volle Unterstützung als Großeltern zu.
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Mit Pulverdampf und Kanonendonner zelebriert die schwedische Armee die Geburt von Victorias kleiner Tochter.
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Mit 42 Kanonen-Salutschüssen hat die schwedische Armee das neue Mitglied der Königsfamilie am Donnerstagmittag in der Hauptstadt Stockholm begrüßt. Riesige Schlagzeilen auf schwedischen Webseiten verbreiteten die Nachricht von der Geburt wie ein Lauffeuer, TV-Sender schalteten live in die Klinik. Mehr als 9.000 Menschen drückten auf der Facebook-Seite des Königshauses den "Gefällt mir"-Button. Am Donnerstagmittag war dort ein erstes Foto der neuen royalen Kleinfamilie zu sehen.
Die Freude war auch bei im Ausland lebenden Schweden groß: "Wir haben für das kleine Kind und seine Eltern gebetet", erklärte der Pastor der schwedischen Gemeinde in Berlin. Zur Feier des Tages wurde sogleich vor der Kirche die schwedische Flagge gehisst und die Fastenzeit für ein Stück Torte unterbrochen. Der schwedische Botschafter legt ein Gratulationsbuch im Gemeinschaftshaus der Nordischen Botschaften aus.
"Mit den Gefühlen noch ganz durcheinander"
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Stolz erklärt Prinz Daniel den anwesenden Journalisten: "Es ist eine total süße Prinzessin."
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"Als ich das Zimmer verließ, schlief die kleine Prinzessin auf der Brust ihrer Mutter", sagte der sichtlich bewegte frisch gebackene Vater nach der Geburt. Beide hätten einen zufriedenen Eindruck gemacht. Mutter und Kind seien wohlauf. "Ich bin mit meinen Gefühlen noch ganz durcheinander", gestand der 38-jährige Prinz. Er war bei der Geburt an der Seite von Victoria und hat die Nabelschnur seiner Tochter durchtrennt. Daniel sagte, er sei "ziemlich nervös" gewesen, es sei ein überwältigendes Ereignis gewesen. Nun bräuchten Victoria, das Baby und er selbst Zeit, um das neue Familienglück auch zu genießen, erklärte der Prinz weiter.
Porträt
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Daniel Westling - Der Prinz aus dem Volk
Ein Märchen wird Realität: Prinzessin Victoria verliebt sich in einen Mann aus dem Volk. Ein Drache kommt nicht vor, dafür aber ein Happy End mit einer Hochzeit.
Arzt lobt die royalen Eltern
Im schwedischen Fernsehen meldete sich auch der Arzt zu Wort, der die kleine Prinzessin entbunden hatte: "Es war eine ganz normale Geburt". Lob gab es für die royalen Eltern, die hätten "toll mitgeholfen", sodass es keinerlei Komplikationen gegeben habe.
Image-Gewinn für das Königshaus
Die Geburt der kleinen Prinzessin könnte dazu beitragen, das angekratzte Image des schwedischen Königshauses wieder aufzupolieren. Im vergangenen Jahr hatte es Schlagzeilen gegeben wegen angeblicher Rotlicht-Aktivitäten von Carl Gustaf sowie der angeblichen NS-Vergangenheit von Königin Silvias deutschem Vater.







