König Willem-Alexander wird Boeing-737-Pilot

Der niederländische König Willem-Alexander mit Orden und weißer Fliege © Het Koninklijk Huis Fotograf: Koos Breukel

Tauscht regelmäßig seine royalen Gewänder mit der Pilotenuniform von KLM: der niederländische König Willem-Alexander.

"Über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein", diese Liedzeile von Reinhard Mey gilt auch für Könige: Um seinen Flugschein, den er beim Militär gemacht hat, zu behalten, sammelt der niederländische König Willem-Alexander als Kopilot auf Passagierflügen der KLM seit 21 Jahren notwendige Flugstunden. Zweimal im Monat sitzt er deshalb hinter dem Steuerknüppel, um die 150 Flugstunden pro Jahr zusammen zu bekommen. Bisher flog er eine Fokker 70. Ende Mai beginne er nun mit dem Flugtraining für die Boeing 737, verriet der Monarch in einem Interview mit "De Telegraaf".

Inkognito als Kopilot in der Kanzel

Wann der König mitfliegt, gibt die Fluggesellschaft KLM jedoch vorab nicht bekannt. Von den Passagieren in seiner schicken Uniform meistens unerkannt, meldet er sich sogar für Durchsagen am Mikrofon: "Der Vorteil ist, dass ich die Passagiere immer im Namen des Kapitäns und der Mannschaft willkommen heißen kann. Dann muss ich meinen eigenen Namen nicht sagen", so Willem-Alexander. Fliegen sei für Willem-Alexander eine Erholung vom Alltagsstress: "Man hat ein Flugzeug, Passagiere und eine Mannschaft. Dafür trägt man die Verantwortung. Dann kannst du die Probleme vom Boden nicht mit nach oben nehmen."

Dieses Thema im Programm:

NDR Fernsehen | Mein Nachmittag | 18.05.2017 | 16:20 Uhr