Monaco
Stéphanie - Die Skandalprinzessin
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"Ich würde in meinem Leben nichts anders machen wollen", sagt Stéphanie anlässlich ihres 45. Geburtstages.
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Anlässlich ihres 45. Geburtstages im Jahr 2010 hat Stéphanie von Monaco rückblickend auf ihr bisheriges Leben nachdenkliche Töne angeschlagen. "Fehler sind wichtig, weil man aus ihnen lernt.
Ich würde in meinem Leben nichts anders machen wollen, sonst wäre ich nicht die, die ich heute bin". Und in der Tat verlief das Leben der jüngsten Tochter von Rainier III. und Gracia Patricia von Monaco für adelige Verhältnisse zumindest recht abwechslungsreich.
Adlige im Zirkusland
Im Kampf gegen Aids ist die Fürstentochter jedoch auch in weniger schrillen Gefilden unterwegs, hier auf der Bühne bei der Fight Aids Gala 2008 in Monte Carlo.
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Eher unstete Vergangenheit
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Prinz Albert begleitet seine Schwester Stéphanie zusammen mit Fürstin Gracia Patricia auf ihrem ersten Schulweg.
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Am 1. Februar 1965 geboren und dann in Monaco aufgewachsen, legt sie zunächst ihr Abitur in Paris ab. Anschließend folgt eine längere Sinnsuche: abgebrochene Ausbildung zur Modedesignerin, Fotomodell, Ausflüge in die Popmusik der 80er-Jahre ("Irresistible") - all diese Lebensstationen hätten, so sagt sie selbst, ihre Spuren hinterlassen. Besonders dramatisch: ein Autounfall im Jahr 1982, bei dem Stéphanie schwer verletzt wird und in dessen Folge ihre Mutter ums Leben kommt. Diverse Liebschaften während der 90er-Jahre und im aktuellen Jahrtausend bescheren der Monegassin einen Sohn sowie zwei Töchter, hinterlassen in der Öffentlichkeit jedoch mitunter den Eindruck einer eher ungefestigten Persönlichkeit, die - nach eigenem Bekunden - mit ihrem adeligen Familienhintergrund nur bedingt im Reinen ist.
"Das Leiden etwas lindern"
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Prinzessin Stéphanie von Monaco auf der Bühne bei der Fight Aids Gala 2008 in Monte Carlo.
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Doch es gibt auch positiv wahrgenommene Konstanten im Leben Stéphanies: Neben ihrer Vorliebe für die Zirkuswelt - seit 2005 steht sie als Schirmherrin dem Internationalen Zirkusfestival von Monte Carlo vor - ist sie Präsidentin der Aids-Hilfe-Organisation "Fight Aids" und Sondergesandte des UN-Programms UNAIDS. Diese Arbeit, so die Fürstentochter, sei für sie eine Art Lebensantrieb geworden: "Jeder Mensch kommt in seinem Leben an einem bestimmten Zeitpunkt an, wo er sich auf einmal für bestimmte Dinge bereit fühlt. Den Kranken Zeit zu widmen, ihnen zu helfen und im Gegenzug ein Lächeln zu erhalten und zu wissen, dass man das Leiden zumindest etwas lindern kann, erfüllt mich."
Das Leben nach den Kindern ausgerichtet
Der "schönste Beruf" seien jedoch ihre Kinder: "Die schönsten Momente in meinem Leben waren die Geburten meiner drei Kinder Louis, Pauline und Camille. Mein Leben und meine Arbeit richten sich nach meinen Kindern aus." Sie wünsche sich, dass die Welt "weniger egoistisch wird und dafür solidarischer. Ich bin vielleicht eine Idealistin. Aber ich glaube daran."


