Prinz Philip zieht sich aus Öffentlichkeit zurück

Prinz Philip besucht am 3. Mai 2017 ein Kricket-Stadion. © dpa-Bildfunk Fotograf: Victoria Jones/PA Wire/dpa

Bei einem Besuch eines Kricket-Stadions am 3. Mai wirkte der Prinz gut aufgelegt.

Prinz Philip wird ab dem Herbst keine öffentlichen Termine mehr wahrnehmen. Das teilte der Buckingham Palace am Donnerstagmorgen mit. Bis August werde er seinen königlichen Pflichten nachkommen, hieß es. Danach habe der Herzog von Edinburgh weiterhin den Vorsitz zahlreicher wohltätiger Organisationen inne, werde dabei aber keine aktive Rolle mehr einnehmen. Dies schließe allerdings eine gelegentliche Teilnahme an öffentlichen Ereignissen nicht aus, wenn der Prinz dies selbst wünsche. Philips Ehefrau, Königin Elizabeth II., unterstütze die Entscheidung, hieß es in der Erklärung. Elizabeth werde nach wie vor offiziell in Erscheinung treten: "Ihre Majestät wird das volle Programm ihrer offiziellen Verpflichtungen fortführen mit der Unterstützung der königlichen Familie." Eine Begründung für Prinz Philips Entscheidung wurde nicht genannt. Philip wird im Juni 96 Jahre alt.

Eilig anberaumtes Treffen sorgte für Spekulationen

Der Buckingham Palace hatte seine Mitarbeiter zuvor zu einem dringenden Treffen am Donnerstagmorgen einbestellt. Angesichts von Spekulationen über den Gesundheitszustand von Queen Elizabeth oder ihrem Mann Prinz Philip kommentierte eine Palastsprecherin die Zusammenkunft mit den Worten: "Wir haben mehrere solcher Treffen im Jahr, das ist nicht ungewöhnlich."

Ein Leben an der Seite der Queen

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NDR Fernsehen | Mein Nachmittag | 11.05.2017 | 16:20 Uhr