Prinzessin Charlottes großer Tag

Nun ist es offiziell: Das zweite Kind von William und Kate trägt den Namen Charlotte Elizabeth Diana. In einer feierlichen Zeremonie wurde am 5. Juli in der Kirche Saint Mary Magdalene nahe des königlichen Anwesens Anmer Hall das jüngste Kind des britischen Königshauses getauft. Für die Tochter von Kate und William war es nach der Geburt am 2. Mai der zweite öffentliche Auftritt.

So schön war die royale Taufe

Charlotte kam im Privatwagen zur Taufe

Die royalen Fans sahen am Tag der Taufe eine entspannte und glückliche Familie. Gegen 17 Uhr deutscher Zeit kamen die Protagonisten des Tages zu Fuß anmarschiert: Mama Kate schob Charlotte in einem Kinderwagen, in dem schon Queen Elizabeth und deren vier Kinder spazieren gefahren wurden. Prinz William hatte Charlottes älteren Bruder George an der Hand. Hinreißend sah die junge Familie aus, besonders George war in seinen roten Shorts ein echter Hingucker.

William, Kate und George mit dem Erzbischof nach der Taufe. © picture alliance Fotograf: Matt Dunham

Charlottes großer Bruder George scheint nach der Taufe zu kontrollieren, ob mit seiner Schwester alles in Ordnung ist.

Während die junge Familie das Bad in der Menge sichtlich genoss, ließen sich die restlichen Royals in ihren Wagen vorfahren: Urgroßmutter Queen Elizabeth kam zusammen mit ihrem Gemahl Prinz Philip. Die Großeltern Charles und Camilla fuhren im Geländewagen vor und winkten freudig den Schaulustigen. Kates Eltern Carole und Michael wurden von ihren beiden weiteren Kindern Pippa und James begleitet. Prinz Harry musste der Zeremonie leider fernbleiben, er arbeitete bei einem Hilfsprojekt in Afrika.

Taufe mit Wasser aus dem Jordan

Der Gottesdienst wurde von Justin Welby, dem Erzbischof von Canterbury, abgehalten. Er hatte bereits Charlottes großen Bruder George in die anglikanische Kirche aufgenommen und sagte vor der Taufe: "Es wird eine außerordentliche Ehre und ein Privileg sein, dabei zu helfen, die Prinzessin in die Familie der Kirche aufzunehmen." Für die Zeremonie hatten Kate und William einige Lieder und eine Lesung aus Matthäus Vers 1 bis 5 ausgewählt. Traditionell werden die britischen Royals mit Wasser aus dem Jordan getauft, das ihnen aus einem silbernen Gefäß - dem sogenannten Lily Font - über das Köpfchen gegossen wird. So ist es seit Queen Victoria Tradition. Und auch die Kirche selbst hat eine Vorgeschichte: Es ist dasselbe Gotteshaus, in dem 1961 auch Charlottes Großmutter Diana der anglikanischen Kirche anvertraut wurde.

Insgesamt fünf Paten werden in Zukunft ihre Hand schützend über die kleine Prinzessin halten. Auch diesmal wurden mit dieser Rolle weder Onkel Harry noch Tante Pippa betraut. Vielmehr erwählten William und Kate engste Freunde: Kates Freundin Sophie Carter, Williams Schulfreunde James Meade und Thomas van Straubenzee, Kates Cousin Adam Middleton und Williams Cousine Laura Fellowes.

Etwa 40 Minuten dauerte der festliche Akt, im Anschluss präsentierten sich alle Mitglieder der königlichen Familie den Zuschauern. Kate und William war es wichtig, sich auf diese Weise für die große Anteilnahme an der Geburt ihrer gemeinsamen Tochter zu bedanken. Und wie sie gekommen war, so ging die junge Familie auch wieder: zu Fuß, begleitet von den Bravo-Rufen der royalen Fans.

Dieses Thema im Programm:

Das Erste | Royalty | 25.12.2016 | 19:10 Uhr

Stand: 10.07.15 10:15 Uhr