Dänemark
Ausstellung ehrt royale Künstlerin
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Was will uns die Malerin damit sagen? Kunst liegt auch bei Margrethes Werken im Auge des Betrachters.
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Unter dem Pseudonym Ingahild Grathmer illustrierte sie 1977 den Einband der dänischen Ausgabe von Tolkiens Bestseller "Herr der Ringe", sie entwarf zahlreiche Motive dänischer Sonderbriefmarken und arbeitet als Kostüm- und Bühnenbildnerin: Königin Margrethe von Dänemark gilt als vielseitige Künstlerin. Dass die Monarchin auch auf großer Leinwand malen kann, zeigt seit Sonnabend eine Ausstellung im Arken Museum bei Kopenhagen. In der Schau "Seele der Farbe" sind rund 130 Werke der Monarchin zu sehen. Unter den Exponaten sind Acrylbilder, Aquarelle und fantasievoll gestaltete Papiercollagen.
Porträt
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Margrethe II. - Königin von Dänemark
Neben ihren Pflichten als Regentin übersetzt Margrethe II. zusammen mit ihrem Mann, Prinz Henrik, Romane. Außerdem entwirft sie Theaterkostüme und illustriert Bücher.
Margrethe bittet um "milde Kritik"
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Zu den Lieblingsmotiven der Monarchin gehören Küstenlandschaften ihrer Heimat Dänemark.
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Königin Margrethe konnte die Eröffnung der Ausstellung kaum abwarten: "Ich bin noch nie so gespannt auf etwas gewesen", sagte die 71-Jährige der Zeitung "Kristeligt Dagblad". Weil es sich bei ihren Werken nicht um professionelle Kunst eines hauptberuflichen Künstlers handele, bat Margrethe alle Kritiker um Milde und Nachsicht bei der Betrachtung ihrer Arbeiten: "Ich hoffe, ihr seht euch die Bilder mit offenen Augen und hoffentlich einigermaßen entgegenkommend an." Wie bereits bei Ausstellungen zuvor, betonte die dänische Königin, dass sie eben nur begeisterte Hobby-Künstlerin sei.
"Gute und tüchtige Künstlerin"
Entsprechend verhalten fiel auch die Kritik in der Zeitung "Jylllands-Posten" aus: Die ausgestellten Bilder seien das Werk einer "guten und tüchtigen Künstlerin, nicht mehr und nicht weniger". Bei seiner Laudatio schloss sich Museumsdirektor Christian Gether dieser Meinung an. Nach der Ausstellungseröffnung erfolgte gleich ein Massenansturm neugieriger Besucher. Die Schau im Arken Museum ist noch bis zum 1. Juli zu bewundern.





