Müllgebühren: Gewinne auf Kosten der Bürger

17.01.13 | 21:45 Uhr

Müllgebühren: Gewinne auf Kosten der Bürger

von Johannes Edehoff & Nils Naber

Es war eines der größten Horror-Szenarien Ende der 90er-Jahre: der vermeintlich drohende Müllberg. Glaubte man damals den Berechnungen von Experten, standen ganze Landstriche kurz vor dem Abfallkollaps. Städte und Gemeinden reagierten panikartig und ließen gigantische Müllverbrennungsanlagen bauen - mit schier endlosen Verträgen, die deren privaten Betreibern jahrelange Garantiegewinne in Millionenhöhe bescherten.

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Millionengewinne auf Kosten der Bürger
Gigantische Müllverbrennungsanlagen mit schier endlosen Verträgen garantieren privaten Betreibern Gewinne in Millionenhöhe. Die Zeche zahlen muss der Bürger.

Viel zu hohe Gebühren

Fabrikarbeiter betrachtet einen Müllberg, der in der Müllverbrennungsanlage Hamburg vorbereitet wird. © dpa Fotograf: Sebastian Widmann

Mittlerweile steht fest: Aus dem Müllberg ist höchstens ein Hügel geworden - den die Verbrennungsanlagen so mühelos bewältigen, dass sie nicht annähernd ausgelastet sind. Ihr Geld bekommen die Betreiber trotzdem - Abnahmemengen und -preise sind vertraglich festgelegt. Die Zeche zahlen muss der Bürger - mit viel zu hohen Gebühren.

Panorama über die Abzocke mit teurem Hausmüll.

Stand: 17.01.13 08:00 Uhr