20.01.11 | 21:45 Uhr

Schulchaos: Groteske Kleinstaaterei zu Lasten der Schüler

Wer in Deutschland mit schulpflichtigen Kindern das Bundesland wechselt, erlebt einen Albtraum: Jedes Land kocht sein eigenes Schul-Süppchen. Eine unübersichtliche Zahl von Schultypen und Lernplänen bringen Eltern, Schüler und Lehrer zur Verzweiflung. Kinder müssen bei einem Umzug trotz guter Noten ein ganzes Jahr wiederholen -  nur weil mit der Fremdsprache je nach Bundesland in unterschiedlichen Schuljahren begonnen wird.

Dieses Chaos lassen wir uns etwas kosten: Experten schätzen, dass in der 16fachen Doppelstruktur Millionen verschwinden. Der Grund:  Die Schulpolitik ist der letzte Sandkasten der Landespolitiker. Den Spaß, an immer neuen Reformen zu buddeln, wollen sie sich nicht nehmen lassen.  Und die Kultusministerkonferenz, das Gremium, das für Absprachen sorgen soll, versagt seit Jahren. Panorama über abstruse Kleinstaaterei in der Bildungspolitik.

Schulkinder auf dem Schulweg. © Fotolia.com Fotograf: Sandor Jackal

Schulchaos: Groteske Kleinstaaterei zu Lasten der Schüler
Wer in Deutschland mit schulpflichtigen Kindern das Bundesland wechselt, erlebt einen Albtraum. Panorama über groteske Kleinstaaterei in der Bildungspolitik.

Stand: 17.01.11 12:30 Uhr