08.12.11 | 22:00 Uhr

Der unbequeme Kandidat: Peer Steinbrück

von Ben Bolz, Johannes Jolmes, Katrin Hafemann

Er ist nicht der klassische Arbeiterführer, kein Menschenfänger, und die Partei hat ihn auch nicht gerufen - und doch möchte Peer Steinbrück offenbar Kanzlerkandidat der SPD werden.

Peer Steinbrück in Berlin im Dezember 2011 beim SPD-Bundesparteitag. © dpa bildfunk Fotograf: Sebastian Kahnert

Der unbequeme Kandidat: Peer Steinbrück
Die SPD hat ihn nicht gerufen und doch möchte er offenbar Kanzlerkandidat werden: Peer Steinbrück. Doch geht das überhaupt - er und die Partei? Panorama über die Ich-AG Kanzlerkandidat.

Dabei hatte der ehemalige Finanzminister nach der Bundestagswahl 2009 alle Parteiämter niedergelegt. Nicht zuletzt deswegen, weil sich die Genossen mit ihm sehr schwer tun - und er sich mit den Genossen. Denn Steinbrück ist anders: Bei den Banken und Finanzunternehmen, wo viele Sozialdemokraten fremdeln, hat er seine Bühne. Wo die Partei bescheiden auftritt, fordert Steinbrück in aller Unbescheidenheit bequeme und komfortable Dienstwagen. Und wo die Parteiseele gestreichelt werden muss, liest Steinbrück der SPD die Leviten. Steinbrück - der Unbeugsame, der -  so sollte man meinen - in seiner Partei nur scheitern kann.

Was also treibt Steinbrück an? Geht das überhaupt - er und die SPD? Panorama über die Ich-AG Kanzlerkandidat - die Ecken und Kanten des Peer Steinbrück.

Das politische Leben von Peer Steinbrück

Stand: 07.12.11 19:12 Uhr

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Wer soll Kanzlerkandidat der SPD werden?