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10.02.2012

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Sendung vom 10. Juni 2010

Lohndumping: Das Ende der bezahlten Arbeitszeit

Eigentlich klingt es wie ein ganz normales Arbeitsverhältnis. Norbert H. arbeitet für einen ambulanten Pflegedienst. Er ist festangestellt. Der Haken: Wenn sein Chef gerade keine Arbeit für ihn hat oder ein Pflegekunde ausfällt, muss Norbert H. eine Zwangspause machen - und diese wird nicht bezahlt.

Euromünzen auf einer Gehaltsabrechung © picture-alliance/dpa Themendienst Fotograf: Jens Schierenbeck Bild vergrößern Bildunterschrift: ]
Der Arbeitstag wird völlig zerstückelt: so folgt oftmals nach einer Stunde Arbeit, eine Stunde Pause. Eine Zumutung, findet der Pfleger. Rechtswidrig, sagen Arbeitsrechtler. Der Arbeitgeber äußert sich nicht.

Doch so wie Norbert H. geht es vielen. Immer mehr Arbeitgeber wälzen unternehmerisches Risiko auf die ohnehin schon schlecht bezahlten Mitarbeiter ab: Da arbeiten Kellner nur noch für eine Umsatzbeteiligung - wenn keine Kundschaft da ist, verdienen sie nichts. Autowäscher werden bei wenig Betrieb nach Hause geschickt - und gehen leer aus. Und in einer Altkleiderfabrik arbeiten Näherinnen im Akkord - mit einer Zielvorgabe, die selbst von den Besten kaum zu schaffen ist. Panorama über einen neue Art des Lohndumpings.

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Do, 23. 02. 2012 | 21:45 Uhr