14.07.05 | 21:45 Uhr

Trinkwasser als Ware - die Kunden zahlen die Zeche

von Bericht: Stefan Buchen und Ariane Reimers
Wasserhahn © ddp

Weniger Staat, geringere Ausgaben, mehr Effektivität. So einfach klingt es, wenn Politikern Privatisierung fordern. Alle profitieren angeblich, nicht zuletzt auch die verschuldeten Kommunen, denen das verscherbelte Tafelsilber Geld in die Kassen spült. Doch wenn deutsche Städte und Gemeinden ihre rentablen Wasserwerke an private Unternehmen verkaufen, sieht das Ergebnis meist viel ernüchternder aus: Hohe Wasserpreise, weniger Arbeitsplätze, Investitionsstau. Trinkwasser als Ware - für den Bürger geht die Rechnung nicht auf.

Panorama über fragwürdige Geschäfte im Privatisierungswahn.