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09.02.2012

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Sendung vom 24. Juni 2004

Islamismus im Schulunterricht - Deutsche Behörden machtlos

von Bericht: Thomas Berndt, Ahmet Senyurt

Eine Muslimin mit einer Burka hält einen Koran in der Hand © dpa / picture-alliance Bild vergrößern Bildunterschrift: ]
Der "Hass auf Ungläubige" ist in den Schulbüchern der Bonner König-Fahd-Akademie selbstverständliches Ziel der Erziehung. Und sogar das Töten wird für notwendig gehalten, wenn es um den islamischen Glauben geht. Das geht aus einem Gutachten des nordrhein-westfälischen Landesinstituts für Schule hervor. 40 Schulbücher haben die Forscher untersucht. Ihr Befund: Es sei zwar übertrieben, von einer Erziehung zum Terrorismus zu sprechen, aber es gehe um eine "soziale und mentale Grundlegung für eine solche Option".

Doch trotz dieser alarmierenden Ergebnisse hat die zuständige nordrhein-westfälische Ministerin Ute Schäfer keine Konsequenzen gezogen - der Unterricht geht an der Schule weiter. Zwar stufte die Behörde die Schulbücher als "verfassungsfern" ein - verboten hat sie sie aber nicht. Auch an eine Schließung der König-Fahd-Akademie, wie es beispielsweise der Bund Deutscher Kriminalbeamter fordert, denkt das Ministerium offenbar nicht.

Eine Muslimin mit einer Burka hält einen Koran in der Hand © dpa / picture-alliance
Sendung vom 24. Juni 2004

Artikel ansehen Presseerklärung: Brisantes Gutachten über Schulbücher der König-Fahd-Akademie - "Töten steht nicht unter Tabu"

In den Schulbüchern der umstrittenen König-Fahd-Akademie in Bonn ist der "Hass auf Ungläubige" selbstverständliches Ziel der Erziehung. Zu diesem Ergebnis kommt ein Zwischengutachten des nordrhein-westfälischen Landesinstituts für Schule, das dem Polit-Magazin "Panorama" vorliegt. "Das Töten steht nicht unter Tabu, sondern wird, wenn es um den Glauben geht, für notwendig gehalten", heißt es in dem Gutachten. [mehr]

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