Stellungnahme zum Artikel im Spiegel

Stellungnahme zu der falschen Spiegel-Berichterstattung "Politikmagazine boykottieren "ZAPP" sowie weiteren Artikeln in der "Süddeutschen Zeitung", "BILD" und "Hamburger Abendblatt".

In seiner Ausgabe vom 24. November 2008 berichtet der Spiegel unter der Überschrift "Politikmagazine boykottieren "ZAPP", dass die ARD-Magazine durch "mangelnde Auskunftsbereitschaft" einen Bericht des Medienmagazins ZAPP verhindert hätten. Ähnlich lautende Berichte gab es in der "Süddeutschen Zeitung", "BILD" und dem "Hamburger Abendblatt". Die Panorama-Redaktion stellt dazu fest: Einen ZAPP Boykott durch die politischen Magazine der ARD hat es nie gegeben.

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Richtig ist, dass zum Beispiel die Panorama Redaktion jederzeit für ein Interview zur Verfügung stand und mit der ZAPP Redaktion darüber im Gespräch war. Auch Report Mainz sowie Monitor hatten ihre Bereitschaft für Interviews gegenüber der ZAPP-Redaktion bekundet. Die Magazine von Report München, Fakt und Kontraste waren von ZAPP nicht für ein Interview angefragt.

Die ARD-Politikmagazine hatten zusätzlich einen Fragebogen der ZAPP Redaktion beantwortet, in dem es unter anderem um die Situation der politischen Magazine, ihre grössten Erfolgen und die Diskussion um ein Einheitsmagazin geht. Von einem ZAPP Boykott durch die Politikmagazine kann deswegen keine Rede sein. Die Berichterstattung in "Spiegel", "Süddeutsche Zeitung", "Bild" und "Hamburger Abendblatt" kam für die Panorama Redaktion vollkommen unvermittelt. Wir bedauern, dass - entgegen der journalistischen Gepflogenheiten - keine der Redaktionen bei Panorama nachgefragt hat. ZAPP wird den Sachverhalt in der Sendung von Mittwoch, den 26. November 2008, klar stellen.