Wärmedämmung: Minister will Brandgefahr prüfen

Wärmedämmung: Minister will Brandgefahr prüfen

Im Juli hatte Panorama über die verheerenden Folgen einer Styropor-Wanddämmung im Brandfall berichtet - nun wollen sich auch die Bauminister der Länder mit den Warnungen vor Wärmedämmsystemen befassen. Feuerwehrleute warnen schon länger vor den Wärmedämm-Verbundsystemen mit Polystyrol - besser bekannt als Sytropor.

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Wärmedämmung: Wie aus Häusern Brandfallen werden
Mit Styropor dämmen Millionen Deutsche ihre Häuser, kräftig subventioniert mit Milliarden aus der Staatskasse. Doch im Falle eines Feuers kann das verheerende Folgen haben.

Brandgefahr soll Thema auf Ministerkonferenz werden

Der hessische Bauminister Florian Rentsch (FDP) will nach Informationen des "Spiegel" nun auf der Bauminister-Konferenz Ende September in Saarbrücken klären lassen, wie gefährliche Brände des Dämmmaterials künftig verhindert werden können. Anlass war ein Großfeuer in Frankfurt am Main, bei dem Ende Mai die styroporgedämmte Fassade eines sechsgeschossigen Apartmenthauses lichterloh in Flammen aufging. Rentsch reagiert nun offenbar und will "zusätzliche Großbrandversuche in Betracht ziehen", um das Risiko realistisch beurteilen zu können. Auch die bauaufsichtliche Zulassung des Dämmmaterials gehöre "auf den Prüfstand".

Der zuständige Feuerwehrchef der Stadt Frankfurt am Main, Reinhard Ries, sagte damals in Panorama, er sei "durch die erschreckende Größenordnung" überrascht gewesen. Es habe sich gezeigt, dass "dieser Dämmstoff sofort überprüft werden müsste, das weitere Verbauen sehr fraglich ist, um nicht zu sagen, eigentlich sofort gestoppt werden müsste."

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Stand: 06.08.12 13:02 Uhr