Ägäis: 27 Flüchtlinge bei Schiffsunglück ertrunken

Ägäis: 27 Flüchtlinge bei Schiffsunglück ertrunken

Vor der griechischen Insel Lesbos ist am Freitag bei stürmischem Wetter ein Boot mit 27 Flüchtlingen gesunken. Die griechische Küstenwache teilte mit, sie habe 20 Leichen geborgen. Ein 20-jähriger Mann afghanischer Herkunft hat das Unglück überlebt. Er wird in einem Krankenhaus auf Lesbos behandelt und ist der einzige Augenzeuge, da es keine weiteren Überlebenden gibt. Er berichtete, dass unter den 27 Passagieren zwei Frauen und vier Kinder gewesen seien.

Das Boot sei in der Nacht von Donnerstag auf Freitag vom türkischen Festland Richtung Lesbos in See gestochen. Der türkische Schleuser ist bei der Havarie offenbar auch umgekommen. Bereits im September war in der Ägäis ein Flüchtlingsboot mit überwiegend syrischen Passagieren gesunken. 61 Menschen kamen ums Leben.

Seitdem die türkisch-griechische Landgrenze schärfer überwacht wird, wagen immer mehr Flüchtlinge den gefährlichen Seeweg über die Ägäis. Bundesinnenminister Friedrich tritt besonders lautstark dafür ein, die Außengrenze der EU so undurchlässig wie möglich zu machen. Ziel dieser Politik ist zu verhindern, dass Flüchtlinge europäischen Boden erreichen.

Panorama hatte zuletzt im November über syrische Flüchtlinge berichtet, die auf Lesbos gestrandet waren:

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