Deutschland nimmt erste Aktivisten der Grünen Revolution im Iran auf
Ein Dutzend Iraner, die bei den Protesten gegen die Wiederwahl Ahmadinejads vor einem Jahr dabei gewesen waren und sich vor der brutalen Unterdrückung zunächst in die Türkei geflüchtet hatten, sind in den vergangenen Wochen in Deutschland aufgenommen worden. Darunter sind auch zwei der in iranischen Gefängnissen Gefolterten und der Journalist Mohammad Zamani, über die die ARD bereits im März berichtet hatte.
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Damals hatte Panorama zu dem Thema recherchiert, weil Deutschland sich als einzige große westliche Nation gegen die Aufnahme von verfolgten Iranern gesträubt hatte. Doch dann kündigte das Bundesinnenministerium plötzlich an, Iraner in "begründeten Einzelfällen" Zuflucht bieten zu wollen. Lange wurde seitdem über die Zahl der Flüchtlinge spekuliert. Dem Vernehmen nach plant Deutschland jetzt die Aufnahme von insgesamt mindestens 50 Personen. Im Zuge der Niederschlagung der Proteste durch das iranische Regime flüchteten Tausende in das Nachbarland Türkei, wo sie ohne Aufenthaltsrecht und in prekären sozialen Verhältnissen leben.
Lesen Sie dazu auch den Blog-Beitrag unseres Autors Stefan Buchen.





