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16.05.2012

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Greenpeace-Zahlen falsch und veraltet?

Auch die Umweltorganisation Greenpeace diskutiert mittlerweile offen, ob ihre Spendenkampagne über das vermeintlich massenhafte Sterben von Delfinen im Ärmelkanal auf fragwürdigen Zahlen beruht. Panorama hatte im Dezember darüber berichtet, dass Meeresforscher massive Zweifel an einigen Aussagen der Greenpeace-Kampagne "Tod im Netz" haben.

Fahne von Greenpeace © picture-alliance/ dpa Fotograf: Carsten Rehder Bild vergrößern Bildunterschrift: ]
Die Umweltschützer hatten in ihrer Anzeige behauptet, dass der Delfin-Bestand vor der englischen Küste akut bedroht sei. Panorama sprach deshalb mit dem in der Kampagne zu Wort kommenden Greenpeace-Meeresbiologen Thilo Maack. Die Ausstrahlung des bereits geführten Interviews wurde uns anschließend von der Organisation allerdings gerichtlich verboten.

Greenpeace hat nun seinerseits Thilo Maack und den von Panorama befragten Experten Dr. Karl-Hermann Kock zusammen interviewt. Kock bleibt bei seinen "erheblichen Zweifeln" an den Greenpeace-Hochrechnungen. Dass die Zahlen darüber hinaus in jedem Fall veraltet sind, muss Maack in dem Gespräch selbst einräumen. Den Link zum kompletten Interview auf den Internet-Seiten von Greenpeace finden Sie in der rechten Spalte.

Stand: 22.12.2009 22:00
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Do, 10. 05. 2012 | 22:30 Uhr