Energiewende wird teuer - vor allem für die Verbraucher

Energiewende wird teuer - vor allem für die Verbraucher

Geldscheine vor einem Gaszähler © dpa Fotograf: Armin Weigel

Vorallem auf die Verbraucher werden die Kosten der Energiewende abgewälzt werden.

Um mehr als ein Drittel teurer wird die Energiewende - damit zumindest rechnet Tuomo Hatakka, Europa-Chef des schwedischen Energiekonzerns Vattenfall: "Wir müssen davon ausgehen, dass die Gestaltung der Energiewende länger dauert als geplant", sagte der Manager des viertgrößten Energieversorgers Deutschlands der "Süddeutschen Zeitung".

Um bis zu 30 Prozent würden die Strompreise bis 2020 steigen, so Hatakka. Denn allein in den nächsten zehn Jahren seien für die Energiewende Investitionen von 150 Milliarden Euro nötig: "Ein Großteil dieser Kosten wird qua Gesetz auf die Stromrechnung umgelegt werden."

Bekannte Probleme

Zwar ist der Ausstieg aus der Atomenergie seit über einem Jahr beschlossene Sache, doch die "Energiewende" ist nicht vollständig durchdacht, konkrete Umsetzungspläne fehlen: Sie kostet Milliarden und stellt alle Beteiligten vor riesige Herausforderungen. "Panorama - die Reporter" und "Panorama" berichteten über den übereilten Ausstieg.

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Energiewende: Größenwahn statt Megaplan
Das ökologische Megaprojekt "Energiewende" wirkt manchmal eher wie ein Himmelfahrtskommando. Reporterin Anja Reschke fragt: Können wir die Energiewende noch schaffen?

(3) Kommentare

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Lügenbaron schrieb am 29. Januar 2013 um 17:35 Uhr:

Warum der Strompreis wirklich steigt

'Peter Altmaier kämpft als erster Umweltminister offen gegen Windmühlen', kritisierte Grünen-Fraktionschef Jürgen Trittin in Berlin. 'Sein Instrument ist eine Ausbaubremse für Erneuerbare Energien.'... | mehr

Hingucker schrieb am 2. September 2012 um 13:11 Uhr:

Energie(Wende)

Energie Wende ja.Aber nicht so.Es kommt einem so vor,wie beim Wasserverkauf an Private.Letztendlich müßen die Bürger/Bürgerinnen,die immensen Kosten bezahlen.Ist doch auch bei der europaweiten,(bald... | mehr

Margarita schrieb am 30. August 2012 um 01:52 Uhr:

Der Preis ist zu hoch

Vor allem für die Verbraucher mit wenig Einkommen, die bereits jetzt kaum wissen, wie sie mit ihrem Geld hinreichen sollen. Sie werden so immer mehr in Situationen gedrängt, die sie fast nicht mehr... | mehr

Stand: 27.08.12 10:45 Uhr