18.11.12 | 21:45 Uhr

"Unheilbar krank – Leben mit dem Tod"

Der Tod gehört zum Leben.
Wir müssen alle einmal sterben.

Zwei schlichte Sätze, die wir schon unzählige Male gehört haben, die uns leicht über die Lippen gehen, deren Bedeutung uns meist gar nicht erreicht. Gewicht bekommen sie erst, wenn der Tod und das Sterben plötzlich sehr nahe rücken. Zum Beispiel dann, wenn der Arzt die Diagnose stellt: "Sie sind unheilbar krank". Zum Beispiel dann, wenn man sich bewusst wird: "Ich hab kein ganzes Leben mehr zu leben." Zum Beispiel dann, wenn ein geliebter Mensch bald sterben wird.

Für unsere Gäste sind diese beiden Sätze keine Floskeln, sondern unabänderliche Wahrheit. Sie haben die Diagnose erhalten, schwer krank zu sein. Sie wissen, dass sie nicht irgendwann sterben werden, sondern möglicherweise schon sehr bald. Sie leben mit dem Tod – und haben am Sonntagabend darüber gesprochen.

Wie beeinflussen Diagnose und Krankheit das Leben? Denken sie über das Sterben nach? Woraus schöpfen sie Hoffnung? Welche Rolle spielt der Glaube? Ist das Thema "Tod" in unserer Gesellschaft tabu?