17.03.13 | 21:45 Uhr

Im Namen Allahs – was tun gegen Deutschlands Gotteskrieger?

Salafisten-Kundgebung © dapd Fotograf: Michael Koslowski

Kundgebung von Salafisten in Bonn.

"Deutschland liegt weiterhin im Fokus islamistisch-terroristischer Bestrebungen", warnen die Verfassungsschützer und beobachten intensiv die islamistische Szene hierzulande. Im Visier haben sie aktuell vor allem eine bestimmte Gruppe von Muslimen: die Salafisten. Sie leben eine besonders strenge und rückwärts gewandte Form des Islam. Um Mitglieder zu werben, verteilen sie in Fußgängerzonen den Koran und versuchen, junge Menschen für ihren Glauben zu gewinnen. Zwar sind die meisten Salafisten nicht gewaltbereit, doch gibt es in ihrem Umfeld häufig radikale Prediger, die junge Menschen anstacheln und aufwiegeln.

Erst vor wenigen Tagen gab es eine bundesweite Razzia, mehrere salafistische Vereine wurden verboten, der Anschlag auf einen nordrhein-westfälischen Politiker durch Islamisten wurde verhindert.

Gefahr durch junge deutsche Konvertiten?

Immer wieder ist in diesem Zusammenhang auch von jungen Deutschen die Rede, die zum Islam konvertiert sind, sich radikalisiert haben - und die bereit sind, Ungläubige mit Gewalt zu bekämpfen. Das zeigte nicht zuletzt der Fall der Sauerland-Gruppe, die einen Sprengstoffanschlag in Deutschland geplant hatte und von einem deutschen Konvertiten angeführt wurde.

Wie groß ist die Gefahr durch Islamisten in Deutschland? Sind Salafisten besonders gefährlich? Was bringen Verbote von Salafisten-Vereinen? Warum sind gerade junge deutsche Konvertiten anfällig für eine Radikalisierung? Verwechseln wir häufig den Islam mit gewaltbereitem Islamismus?

Diese Fragen diskutierte Günther Jauch am Sonntagabend mit seinen Gästen.