25.11.12 | 21:45 Uhr

Auge um Auge, Zahn um Zahn – Niemals Frieden in Nahost?

Raketen, Bomben, ein Selbstmordanschlag: In den vergangenen zwei Wochen eskalierte die angespannte Situation zwischen Israel und der radikal-islamischen Palästinenserorganisation Hamas - ein Krieg in Nahost schien unausweichlich. Während aus dem Gazastreifen mehr als tausend Raketen über die Grenze nach Israel abgefeuert wurden, flog die israelische Armee zahlreiche Luftangriffe gegen die Palästinenser und sammelte an der Grenze zum Gazastreifen Bodentruppen. Eine Bodenoffensive wurde immer wahrscheinlicher.

Jeden Tag meldeten die Medien Tote und Verletzte. Bilder von verwundeten Kindern und zerstörten Gebäuden gingen um die Welt. Und die bange Frage stellte sich: Wird ein Krieg zwischen Israel und Palästinensern einen Flächenbrand auslösen?

Wie lange hält der Frieden?

Nach acht gewaltvollen Tagen, zahlreichen diplomatischen Gesprächen und intensiven Verhandlungen konnte ein Kriegsausbruch am Mittwoch schließlich abgewendet werden. Unter Vermittlung von Ägypten und den USA einigten sich Israel und Hamas auf einen Waffenstillstand – zumindest vorübergehend. Doch die vergangenen Wochen haben gezeigt: Ein stabiler Frieden in Nahost scheint vorerst unmöglich.

Wie stehen die Chancen auf einen Frieden in Nahost? Wer ist verantwortlich für die Gewalt und wem nutzt sie? Wie erlebt die Bevölkerung in Gaza und Israel die Angriffe?

Diese Fragen diskutierte Günther Jauch am Sonntagabend mit seinen Gästen.