15.06.14 | 21:45 Uhr

Albtraum Einbruch – Wie sicher sind wir in der eigenen Wohnung?

Sie kommen tagsüber und mitten in der Nacht, wochentags und am Wochenende, im Sommer wie im Winter – und fast immer hinterlassen sie nicht nur materiellen, sondern auch psychischen Schaden bei den Betroffenen: Einbrecher.

Einbrecher

Alle dreieinhalb Minuten wird hierzulande in Wohnungen und Häuser eingebrochen, mehr als 149.000 Einbrüche verzeichnet die aktuelle polizeiliche Kriminalstatistik für das vergangene Jahr – so viele wie seit 15 Jahren nicht mehr. Die Aufklärungsquote bei Einbruchsdelikten ist gering, zugleich hat es die Polizei immer häufiger mit länderübergreifend organisierten Banden aus Ost- und Südosteuropa zu tun.

Kampf gegen organisierte Banden

Der steigenden Zahl an Einbrüchen will die Politik jetzt einen fokussierten, international abgestimmten Kampf gegen organisierte Verbrecherbanden entgegensetzen. „Das wird ein Schwerpunkt unserer Arbeit für die nächsten vier Jahre“, verkündete Innenminister Thomas de Maizière (CDU). Polizei und andere ermittelnde Behörden hoffen nun auf eine bessere technische und personelle Ausstattung.

Die Einbruchsopfer bleiben derweil die Leidtragenden: Die verwüstete Wohnung muss wieder aufgeräumt, der finanzielle Schaden mit den Versicherungen abgeklärt werden. Zudem kämpfen viele Menschen nach einem Einbruch mit emotionalen und psychischen Folgen – das Sicherheitsgefühl im eigenen Zuhause ist gestört, die Vorstellung, dass jemand Fremdes eingedrungen ist, macht Angst.

Ist Deutschland ein Einbrecher-Paradies? Wie machtlos sind Politik und Polizei gegen organisierte Verbrecherbanden? Was können Bürger tun, um ihr Zuhause zu schützen?


Darüber spricht Günther Jauch am Sonntagabend mit seinen Gästen.