02.02.14 | 21:45 Uhr

Unsere Gäste



Peter Meyer
ADAC-Präsident

Peter Meyer © dpa/picture alliance Fotograf: Thomas Hase

Peter Meyer

Peter Meyer wurde 1949 in Wiedenbrück (Nordrhein-Westfalen) geboren. Nach dem Fachabitur machte er eine Ausbildung zum Speditions- und Schifffahrtskaufmann, die er in Bremen mit einem Diplom-Betriebswirt abschloss. Nach dem Studium arbeitete Meyer als Betriebswirt bei der Rhenus AG, 1977 machte er sich im Speditionsgewerbe selbstständig. Meyer war darüber hinaus als Unternehmensberater im Verkehrswesen tätig und Mitglied der Bundesfachkommission Verkehrspolitik des Wirtschaftsrates der CDU. Seit 1970 ist Meyer Mitglied im ADAC und seit 2001 ehrenamtlicher Präsident des Vereins.


Uwe Ritzer
Journalist

Uwe Ritzer © dpa/picture alliance Fotograf: Marcus Brandt

Uwe Ritzer

Uwe Ritzer wurde 1965 geboren. Er volontierte bei den "Nürnberger Nachrichten" und war bis 2004 zehn Jahre lang Redaktionsleiter beim "Weißenburger Tageblatt". Ab 1998 war Ritzer zudem freier Mitarbeiter bei der "Süddeutschen Zeitung" (SZ), seit 2005 arbeitet er von Nürnberg aus als Wirtschaftskorrespondent für die SZ. Ritzer setzt sich seit Jahren kritisch mit dem ADAC auseinander. Am 14. Januar dieses Jahres veröffentlichte er zusammen mit seinem Kollegen Bastian Obermayer in der "Süddeutschen Zeitung" den Artikel "Abgefahren" über die Manipulationen beim ADAC-Preis "Gelber Engel" und brachte damit die Debatte um den Autoclub ins Rollen. Ritzers Meinung über den ADAC: "Ein Milliardenkonzern mit Strukturen wie ein Kaninchenzüchterverein."


Ferdinand Dudenhöffer
Professor für Betriebswirtschaftslehre und Automobilwirtschaft

Ferdinand Dudenhöffer © dpa/picture alliance Fotograf: Horst Galuschka

Ferdinand Dudenhöffer

Ferdinand Dudenhöffer wurde 1951 in Karlsruhe geboren. Er studierte Volkswirtschaftslehre in Mannheim, promovierte 1983 und arbeitete ab 1985 als Analyst für Opel. 1987 wechselte Dudenhöffer in die Marketingabteilung von Porsche, von 1991 bis 1994 war er als Verkaufsdirektor bei Peugeot und anschließend für zwei Jahre bei Citroën tätig. Ab 1996 lehrte Dudenhöffer als Professor zwölf Jahre lang an der Fachhochschule Gelsenkirchen, bevor er 2008 an die Universität Duisburg-Essen wechselte und dort seither Betriebswirtschaftslehre und Automobilwirtschaft unterrichtet. Dudenhöffer befürchtet weitere Manipulationen beim ADAC. "Wenn sie beim ‚Gelben Engel‘ lügen, kann man das auch für die anderen Bereiche nicht ausschließen."


Margaret Heckel
Journalistin, Autorin

Margaret Heckel © dpa/picture alliance

Margaret Heckel

Margaret Heckel wurde 1966 in Heilbronn geboren. Sie studierte Volkswirtschaftslehre in Heidelberg und Massachusetts (USA) und besuchte anschließend die Georg-von-Holtzbrinck-Schule für Wirtschaftsjournalismus in Düsseldorf. Nach der journalistischen Ausbildung arbeitete Heckel von 1991 bis 1999 als Korrespondentin des Magazins "WirtschaftsWoche" in Russland, Mittel- und Osteuropa. 1999 war sie Gründungsredakteurin der "Financial Times Deutschland" und leitete zuletzt das Ressort Politik und Wirtschaft. 2006 wechselte Heckel als Ressortleiterin Politik zum Axel-Springer-Verlag und war dort unter anderem für die Zeitung "WELT" zuständig. Seit 2009 arbeitet sie freiberuflich als Journalistin, Autorin und Moderatorin. Heckel sieht die politische Macht des ADAC stark beschädigt: "Die Kraft, die der ADAC im politischen Berlin hatte, ist durch den Skandal verloren gegangen."


Franz W. Rother
Stellvertretender Chefredakteur "WirtschaftsWoche"

Franz W. Rother © dpa/picture alliance

Franz W. Rother

Franz W. Rother Stellvertretender Chefredakteur "WirtschaftsWoche" Franz W. Rother wurde 1959 in Köln geboren. Nach dem Abitur studierte er Politologie in Köln und volontierte in der Nachrichtenredaktion des "Deutschlandfunks" sowie beim "Kölner Stadtanzeiger". Nach der journalistischen Ausbildung arbeitete Rother zwei Jahre als Reporter und Ressortleiter bei der "Auto Zeitung" des Bauer-Verlags und ging 1993 zur "WirtschaftsWoche". 2001 wurde er in München Gründungs-Chefredakteur der Fachzeitschrift "Automobilwoche" aus dem US-Verlagshaus Crain Communications. 2006 kehrte Rother nach Düsseldorf zur "WirtschaftsWoche" zurück und ist dort seit 2007 stellvertretender Chefredakteur.