15.12.13 | 21:45 Uhr

Unsere Gäste


Ursula von der Leyen, CDU
Bundesministerin für Arbeit und Soziales, stellvertretende Parteivorsitzende

Ursula von der Leyen © dapd Fotograf: Oliver Lang

Ursula von der Leyen

Ursula von der Leyen wurde 1958 als Tochter des späteren niedersächsischen Ministerpräsidenten Ernst Albrecht in Brüssel (Belgien) geboren. Ihr Abitur machte sie 1976 im niedersächsischen Lehrte und studierte anschließend Volkswirtschaft in Göttingen, bevor sie 1980 in Hannover das Medizinstudium aufnahm. Während ihrer Zeit als Assistenzärztin trat von der Leyen 1990 in die CDU ein und begann 1999, aktiv politisch zu arbeiten. 2003 wurde von der Leyen niedersächsische Landesministerin für Familie und Soziales, 2005 wechselte sie in die Bundespolitik und wurde Bundesfamilienministerin. Seit 2009 ist von der Leyen Bundesarbeitsministerin der schwarz-gelben Regierungskoalition.


Andrea Nahles, SPD
Generalsekretärin

Andrea Nahles  Fotograf: Maurizio Gambarini

Andrea Nahles

Andrea Nahles wurde 1970 in Mendig (Rheinland-Pfalz) geboren. Sie studierte Literatur und Politik und engagierte sich schon während des Studiums politisch. Mit 18 Jahren trat sie in die SPD ein, fünf Jahre später wurde sie zunächst Landesvorsitzende der Jusos, der Jugendorganisation der Sozialdemokraten, in Rheinland-Pfalz, 1995 Bundesvorsitzende. 1998, als Rot-Grün die Regierung Kohl ablöste, zog Nahles erstmals für eine Legislaturperiode in den Bundestag ein. 2005 wurde sie erneut zur Abgeordneten gewählt, 2007 ernannte man sie zur stellvertretenden Parteivorsitzenden. In den vergangenen Jahren konnte Nahles ihre Führungsposition innerhalb der SPD ausbauen: Seit 2009 ist sie Generalsekretärin ihrer Partei.


Gregor Gysi, Die Linke
Vorsitzender der Bundestagsfraktion

Gregor Gysi  Fotograf: Karlheinz Schindler

Gregor Gysi

Gregor Gysi wurde 1948 in Berlin geboren. Noch während seiner Schulzeit wurde er zum Facharbeiter für Rinderzucht ausgebildet, nach dem Abitur studierte er Jura an der Berliner Humboldt-Universität. Ab 1971 arbeitete Gysi als selbstständiger Jurist in der ehemaligen DDR. Seit 1969 engagierte er sich zudem politisch als Mitglied der SED. Zwischen 1989 und 1993 war Gysi Vorsitzender der SED-Nachfolgepartei PDS. Von 1990 bis 2002 sowie seit 2005 gehört er als Abgeordneter dem Bundestag an. Seit 2005 ist Gysi zudem Vorsitzender der Fraktion Die Linke. Gysi ist neben Oskar Lafontaine das bekannteste Gesicht der Linkspartei und vor allem für seine scharfzüngigen Reden bekannt. Sollte die Große Koalition zustande kommen, wird Gysi – als Fraktionschef der größten Oppositionspartei im Bundestag – die nächste Legislaturperiode Oppositionsführer sein.


Elisabeth Niehjahr
Korrespondentin "DIE ZEIT"

Elisabeth Niejahr  Fotograf: Karlheinz Schindler

Elisabeth Niejahr

Elisabeth Niejahr wurde 1965 geboren. Nach dem Abitur studierte sie Volkswirtschaft in Köln, London und Washington und absolvierte die Kölner Journalistenschule. Von 1993 bis 1999 war Niejahr Korrespondentin für das Nachrichtenmagazin "Spiegel" in Bonn. Anschließend wechselte sie zur Wochenzeitung "DIE ZEIT", für die sie seitdem politische Korrespondentin im Hauptstadtbüro ist. Niejahr hat zudem mehrere Bücher publiziert.


Ingo Zamperoni
Journalist, Moderator ARD-tagesthemen

Ingo Zamparoni  Fotograf: Jennifer Fey

Ingo Zamperoni

Ingo Zamperoni wurde 1974 in Wiesbaden (Hessen) als Sohn eines italienischen Vaters und einer deutschen Mutter geboren. Er studierte Amerikanistik, Geschichte und Rechtswissenschaft in Konstanz, Berlin und Boston und arbeitete anschließend für ein Jahr im ARD-Studio in Washington. 2000 volontierte er beim NDR in Hamburg. Nach der Ausbildung arbeitete Zamperoni als Reporter für ARD-Nachrichtensendungen und machte Vertretungsdienste in London und Washington. Ab 2005 moderierte er unter anderem das Regionalmagazin Niedersachsen 19.30, seit 2007 ist er im Wechsel mit Gabi Bauer Moderator des nachtmagazins und moderiert vertretungsweise regelmäßig die tagesthemen. Während der Bundestagswahl präsentierte Zamperoni junge interaktive Wahlformate und beobachtete die Reaktionen von Politikern und Wählern im Internet. Im Februar 2014 geht Zamperoni als Korrespondent ins ARD-Fernsehstudio Washington.