18.01.15 | 21:45 Uhr

Unsere Gäste


Jens Spahn, CDU
Bundestagsabgeordneter, Mitglied des Parteipräsidiums

Jens Spahn  Fotograf: Horst Galuschka

Jens Spahn

Jens Spahn wurde 1980 in Ahaus (Nordrhein-Westfalen) geboren und wuchs dort mit zwei Geschwistern auf. Nach seinem Abitur machte er eine Banklehre und arbeitete zunächst als Bankkaufmann in Münster. 2008 erlangte Spahn einen Bachelorabschluss in Politik- und Rechtswissenschaften. Seit 1997 ist Spahn CDU-Mitglied, seit 2005 sitzt er dem Kreisverband Borken vor. Im Jahr 2002 holte Spahn erstmals ein Mandat für den Bundestag und ist seitdem Abgeordneter. Seit 2009 ist Spahn gesundheitspolitischer Sprecher seiner Fraktion, seit Dezember ist er zudem Mitglied im Präsidium der Partei.


Kathrin Oertel
Mitglied im Organisationsteam von Pegida

Kathrin Oertel © dpa Fotograf: Arno Burgi

Kathrin Oertel

Kathrin Oertel wurde 1978 in Coswig (Sachsen) geboren. Sie ist die einzige Frau im zwölfköpfigen Organisationsteam von Pegida und fungiert dort als Sprecherin und Schatzmeisterin. Oertel arbeitet als Wirtschaftsberaterin und Sachverständige für Immobilien. Mit Pegida-Initiator Lutz Bachmann ist sie seit Kindertagen befreundet.



Wolfgang Thierse, SPD
Ehemaliger Präsident des Deutschen Bundestags

Wolfgang Thierse © dpa

Wolfgang Thierse

Wolfgang Thierse wurde 1943 in Breslau geboren. Nach dem Abitur machte er eine Lehre zum Schriftsetzer in Weimar und studierte anschließend an der Berliner Humboldt-Universität Germanistik und Kulturwissenschaften. Nach dem Studium arbeitete Thierse zunächst als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Kulturbereich an der Berliner Universität, bevor er 1975 Mitarbeiter im Ministerium für Kultur sowie später an der Akademie der Wissenschaften in der damaligen DDR wurde. 1990 trat Thierse in die in der DDR neu gegründete SPD ein und wurde bald deren stellvertretender Vorsitzender sowie Mitglied im Bundesvorstand. Zudem wurde er 1990 erstmals in den Bundestag gewählt und behielt das Mandat bis 2013. Bis 1998 war Thierse stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion, von 1998 bis 2005 Präsident des Deutschen Bundestags.


Alexander Gauland, AfD
Stellvertretender Parteichef

Alexander Gauland © dpa Fotograf: Nestor Bachmann

Alexander Gauland

Alexander Gauland wurde 1941 in Chemnitz (Sachsen) geboren. Nach dem Abitur flüchtete er in die Bundesrepublik und studierte in Marburg Geschichte, Politikwissenschaft und Jura. Nach seiner Promotion arbeitete Gauland ab 1970 für das Presse- und Informationsamt der Bundesregierung in Bonn, ab 1975 war er für die CDU/CSU-Bundestagsfraktion tätig. 1977 ging Gauland als persönlicher Referent des damaligen Oberbürgermeisters Walter Wallmann nach Frankfurt am Main, 1991 wurde er Staatssekretär in Hessen. Nach seiner Tätigkeit als Leiter der hessischen Staatskanzlei übernahm Gauland den Posten des Herausgebers der in Potsdam erscheinenden Tageszeitung „Märkische Allgemeine“. 2013 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern der AfD, 2014 zog Gauland für die junge Partei in den brandenburgischen Landtag ein und ist dort Fraktionsvorsitzender.


Frank Richter
Direktor der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung

Frank Richter © dpa

Frank Richter

Frank Richter wurde 1960 in Meißen geboren und wuchs in Großenhain (Sachsen) auf. Nach dem Abitur studierte er Philosophie und Theologie in Erfurt und Neuzelle und wurde 1987 zum Priester geweiht. Anschließend war Richter sieben Jahre lang als Kaplan und Domvikar in Dresden tätig und arbeitete ab 1994 als Jugendseelsorger im Bistum Dresden-Meißen. Von 1996 bis 2000 war Richter Vorsitzender des Kinder- und Jugendrings Sachsen sowie parallel Pfarrer in Aue. 2001 wurde er Referent für Religion und Ethik am Sächsischen Bildungsinstitut, 2007 Unterrichtender für Ethik und Latein an einem Gymnasium in Hessen. Seit 2009 ist Richter Direktor der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung.