16.11.14 | 21:45 Uhr

Unsere Gäste


Ursula von der Leyen, CDU
Bundesministerin der Verteidigung

Ursula von der Leyen  Fotograf: Karlheinz Schindler

Ursula von der Leyen

Ursula von der Leyen wurde 1958 als Tochter des späteren niedersächsischen Ministerpräsidenten Ernst Albrecht in Brüssel (Belgien) geboren. Ihr Abitur machte sie 1976 im niedersächsischen Lehrte und studierte anschließend Volkswirtschaft in Göttingen, bevor sie 1980 in Hannover das Medizinstudium aufnahm. Während ihrer Zeit als Assistenzärztin trat von der Leyen 1990 in die CDU ein und begann 1999 aktiv politisch zu arbeiten. 2003 wurde von der Leyen niedersächsische Landesministerin für Familie und Soziales, 2005 wechselte sie in die Bundespolitik und wurde Bundesfamilienministerin. Von 2009 bis 2013 war von der Leyen Bundesarbeitsministerin der schwarz-gelben Regierungskoalition. Seit Dezember 2013 ist sie die erste Bundesverteidigungsministerin in der Geschichte Deutschlands.


Hubert Seipel
TV-Journalist

Hubert Seipel © Seipel

Hubert Seipel

Hubert Seipel wurde 1950 in Wasserlos (Bayern) geboren. Er studierte Politikwissenschaften und Geschichte in Marburg und London und arbeitete anschließend als Auslandskorrespondent für den "Spiegel" und den "Stern". Seit 1991 ist Seipel Fernseh-Journalist und hat sich mit großen Fernsehdokumentationen und Porträts einen Namen gemacht. Im Januar dieses Jahres traf Seipel Edward Snowden in Moskau und führte das weltweit erste TV-Interview mit dem ehemaligen NSA-Mitarbeiter. Vor zwei Jahren begleitete Seipel Wladimir Putin mehrere Wochen durch den russischen Wahlkampf und produzierte für die ARD das Fernsehporträt "Ich, Putin". Jetzt hat Seipel Putin erneut getroffen und eines der seltenen aktuellen Interviews mit ihm in Russland geführt.


Sonia Seymour Mikich
Chefredakteurin WDR

Sonia Seymour Mikich © picture alliance

Sonia Seymour Mikich

Sonia Seymour Mikich wurde 1951 in Oxford (England) geboren und wuchs in London auf. Nach dem Schulabschluss volontierte sie zunächst bei der „Aachener Volkszeitung“, bevor sie Politologie, Soziologie und Philosophie studierte. Im Anschluss arbeitete Mikich beim WDR in der Programmgruppe Ausland, war unter anderem von 1992 bis 1998 als Korrespondentin in Moskau tätig und leitete die ARD-Studios in Moskau und Paris. 2002 kehrte Mikich nach Deutschland zurück und leitete das Magazin Monitor, das sie auch moderierte. 2011 wurde sie Leiterin der Programmgruppe Inland beim WDR, seit März 2014 ist Mikich beim WDR als Chefredakteurin für den Fernsehbereich tätig.


Heinrich August Winkler
Historiker

Heinrich August Winkler

Heinrich August Winkler

Heinrich August Winkler wurde 1938 im preußischen Königsberg geboren. 1944 zog er mit seiner Mutter nach Süddeutschland und machte in Ulm sein Abitur. Anschließend studierte Winkler Geschichte, Philosophie, Recht und Politik in Münster, Heidelberg und Tübingen. Nach seiner Promotion arbeitete Winkler ab 1964 an der FU Berlin und wurde dort 1970 zum Professor berufen. Zwischen 1972 und 1991 lehrte Winkler deutsche Geschichte an der Universität Freiburg, kehrte dann aber wieder zurück nach Berlin und war bis zu seiner Emeritierung 2007 an der Humboldt-Universität tätig. Winkler hat zahlreiche Bücher und Schriften über die deutsche Geschichte veröffentlicht - darunter die Standardwerke „Der lange Weg nach Westen“ und „Geschichte des Westens“ - und wurde für sein Wirken mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.