23.03.14 | 21:45 Uhr

Unsere Gäste


Ursula von der Leyen, CDU
Bundesverteidigungsministerin

Ursula von der Leyen  Fotograf: Maurizio Gambarini

Ursula von der Leyen

Ursula von der Leyen wurde 1958 als Tochter des späteren niedersächsischen Ministerpräsidenten Ernst Albrecht in Brüssel (Belgien) geboren. Ihr Abitur machte sie 1976 im niedersächsischen Lehrte und studierte anschließend Volkswirtschaft in Göttingen, bevor sie 1980 in Hannover das Medizinstudium aufnahm. Während ihrer Zeit als Assistenzärztin trat von der Leyen 1990 in die CDU ein und begann 1999, aktiv politisch zu arbeiten. 2003 wurde von der Leyen niedersächsische Landesministerin für Familie und Soziales, 2005 wechselte sie in die Bundespolitik und wurde Bundesfamilienministerin. Von 2009 bis 2013 war von der Leyen Bundesarbeitsministerin der schwarz-gelben Regierungskoalition. Seit Dezember 2013 ist sie die erste Bundesverteidigungsministerin in der Geschichte Deutschlands.


John Kornblum
Ehemaliger US-Botschafter in Berlin

John Kornblum  Fotograf: Horst Galuschka

John Kornblum

John Kornblum wurde 1943 im US-Bundesstaat Michigan geboren. Er studierte Deutsch und Politikwissenschaft und trat 1964 in den diplomatischen Dienst der USA ein. Von 1965 bis 1966 war Kornblum Vizekonsul in Hamburg, ab 1969 arbeitete er für die amerikanische Botschaft in Bonn. 1973 kehrte Kornblum als politischer Berater nach Washington D.C. zurück. 1987 ging er als US-Vertreter zur NATO nach Brüssel, 1991 wechselte Kornblum zur KSZE. Während Clintons Präsidentschaft arbeitete Kornblum im US-Außenministerium, 1997 wurde er US-Botschafter in Berlin. Zwischen 2001 und 2009 war Kornblum Chairman der Investmentbank Lazard Frères in Deutschland. Seitdem ist er in verschiedenen Aufsichtsräten und als politischer Berater tätig.


Gerd Ruge
Journalist

Gerd Ruge

Gerd Ruge

Gerd Ruge wurde 1928 in Hamburg geboren. 1948 machte er eine journalistische Ausbildung beim damaligen Nordwestdeutschen Rundfunk und arbeitete anschließend als Hörfunkredakteur. Ab 1950 war Ruge für die Auslandsberichterstattung zuständig und reiste ins damalige Jugoslawien, nach Korea, Indochina, Südosteuropa und Amerika. 1956 ging Ruge als erster fester Korrespondent für die ARD nach Moskau, 1959 übernahm er die Leitung des ARD-Fernsehteams bei internationalen Konferenzen. 1963 rief Ruge das ARD-Format "Weltspiegel" ins Leben, von 1964 bis 1969 war er Korrespondent in Washington. 1970 kehrte Ruge nach Deutschland zurück und wurde Leiter des WDR-Studios in Bonn. Nach einigen Jahren als Korrespondent für die Tageszeitung "Welt" wurde Ruge 1977 erneut Moskau-Korrespondent für die ARD. 1993 gab Ruge die Leitung des Moskauer Studios an Thomas Roth ab und ging offiziell in den Ruhestand - er ist allerdings bis heute als Buchautor und TV-Moderator aktiv.


Hubert Seipel
TV-Journalist

Hubert Seipel © Seipel

Hubert Seipel

Hubert Seipel wurde 1950 in Wasserlos (Bayern) geboren. Er studierte Politikwissenschaften und Geschichte in Marburg und London und arbeitete anschließend als Auslandskorrespondent für den "Spiegel" und den "Stern". Seit 1991 ist Seipel Fernseh-Journalist und hat sich mit großen Fernsehdokumentationen und Porträts einen Namen gemacht. Vor kurzem traf Seipel Edward Snowden in Moskau und führte das weltweit erste TV-Interview mit dem ehemaligen NSA-Mitarbeiter. Vor zwei Jahren begleitete Seipel Wladimir Putin mehrere Wochen durch den russischen Wahlkampf und produzierte für die ARD das Fernsehporträt "Ich, Putin".


Dmitri Tultschinski
Leiter des Deutschland-Büros der russischen Nachrichtenagentur Ria Novosti

Dmitri Tultschinski

Dmitri Tultschinski

Der 62-jährige Dmitri Tultschinski wurde in Moskau geboren. Er studierte Deutsch und Englisch und machte anschließend seinen Abschluss als Dolmetscher. 1974 begann Tultschinski als Redakteur für die russische Nachrichtenagentur "APN" zu arbeiten, die heute "Ria Novosti" heißt und für die er bis heute tätig ist. Seit 2000 lebt Tultschinski in Deutschland und ist Büroleiter von "Ria Novosti" in Berlin.