28.09.14 | 21:45 Uhr

Gewalt im Namen Allahs – wie denken unsere Muslime?

Seit Monaten beherrschen die Bilder der brutalen Terrorgruppe IS unsere Nachrichten. Unzählige Menschen wurden bereits von den Islamisten hingerichtet und gefoltert, ganze Landstriche sind in der Gewalt der Terroristen.

Die Berichte aus Syrien und Irak bleiben auch in Deutschland nicht folgenlos – in den Reihen der Terrorgruppe befinden sich junge deutsche Muslime, die sich radikalisiert haben und bereit sind, in den Dschihad zu ziehen. Und obwohl die meisten der mehr als vier Millionen hierzulande lebenden Muslime Gewalt ablehnen, wächst das Misstrauen vieler Menschen gegenüber dem Islam und seinen Anhängern.

Unterdrückung von Frauen, Kopftuch und Burka, undemokratisch, rückwärtsgewandt – die Vorurteile gegenüber Muslimen sind mannigfaltig. Die Nachrichten von terroristischen Anschlägen und Aktionen wie die Koran-Verteilung oder die Scharia-Polizei tun ihr Übriges und hinterlassen bei vielen Menschen ein diffuses Gefühl der Angst und Ablehnung.

Wie berechtigt ist die Furcht vor dem Islam? Was hat die Religion mit dem Morden und dem Terror der IS-Truppen zu tun? Welche Gefahr geht von deutschen Dschihadisten aus? Wie stehen unsere Muslime zum Islamismus?


Darüber diskutierte Günther Jauch am Sonntagabend mit seinen Gästen.